FSV-Wachsmuths Braunschweig-Kritik: "Uns hat der letzte Druck gefehlt!"

Zwickau - Die 0:1-Heimpleite gegen Eintracht Braunschweig hinterließ beim FSV Zwickau viele Fragezeichen. An Engagement und Einsatzbereitschaft hatte es am Montag definitiv nicht gelegen!

Toni Wachsmuth und Torhüter Jasmin Fejzic.
Toni Wachsmuth und Torhüter Jasmin Fejzic.  © Picture Point/Gabor Krieg

Alle hatten sie mit angepackt. Die Mitarbeiter der Stadiongesellschaft griffen noch vor Sonnenaufgang zur Schippe. Auch die FSV-Mitarbeiter, freiwillige Helfer und die Drittligaspieler taten ihr Möglichstes, um Stadion und Spielfeld zu beräumen.

"Es zeichnet den Verein aus, dass von den Fans bis zur Mannschaft alle mit anpacken. Das hat Symbolcharakter für uns. Umso ärgerlicher ist es, dass wir das Ganze nicht mit einem Heimsieg abschließen konnten - schade!", grämte sich FSV-Kapitän Toni Wachsmuth.

Am fehlenden Engagement war die Niederlage gegen Schlusslicht Braunschweig nicht festzumachen. Insbesondere in der ersten Halbzeit warfen sich die Westsachsen in jeden Ball. Nach der Pause und dem frühen Gegentor durch Bernd Nehrig (56.) machten sie auf und versuchten, das Ruder herumzureißen. Das war nicht immer ein Augenschmaus, aber Kampf pur.

FSV-Kapitän Toni Wachsmuth (vorn) ging selbst voran und versuchte, Eintracht-Keeper Jasmin Fejzic unter Druck zu setzen. Am diesem Abend sollte es aber einfach nicht sein.
FSV-Kapitän Toni Wachsmuth (vorn) ging selbst voran und versuchte, Eintracht-Keeper Jasmin Fejzic unter Druck zu setzen. Am diesem Abend sollte es aber einfach nicht sein.  © Frank Kruczynski

Dass dabei nix herauskam, wurmt Wachsmuth: "Wir waren so klar überlegen und treffen nicht. Braunschweig dagegen war gleich mit der ersten Aktion Richtung Tor erfolgreich. Danach haben wir es nicht geschafft, den nötigen Druck aufzubauen und das Ding einfach zu erzwingen."

Dabei bot FSV-Coach Joe Enochs mit Lion Lauberbach, Tarsis Bonga und Winterneuzugang Orris McKinze Gaines II im zweiten Durchgang drei weitere Offensivspieler auf.

"Wir hatten nach dem 0:1 eine halbe Stunde Zeit, wechseln dreimal offensiv, aber der letzte Druck hat dann gefehlt", schüttelt Wachsmuth angesichts der Tabellensituation den Kopf: "Wir haben wieder gegen einen direkten Konkurrenten verloren und das zuhause. Das müssen wir kritisch hinterfragen!"

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