Huth und Jensen bescheren dem FSV den dritten Saisonsieg

Würzburg - Der FSV Zwickau hat seine kleine Ergebniskrise überwunden und bei den Würzburger Kickers mit einem 2:0 (2:0) den dritten Saisonsieg eingefahren.

Ronny König im Zweikampf mit Dave Gnaase.
Ronny König im Zweikampf mit Dave Gnaase.  © Frank Scheuring

Die beiden jüngsten Niederlagen in Duisburg und gegen Kaiserslautern mit acht (!) Gegentoren veranlassten FSV-Coach Joe Enochs zu einer taktischen Umstellung, weg vom 3-5-2 und hin zum 4-4-2.

Mit der Viererkette sollte die nötige Stabilität einkehren. In den Anfangsminuten war davon noch wenig zu sehen. René Lange stand zu weit weg von Luke Hemmerich, dessen Eingabe Fabio Kaufmann mit dem Rücken zum Tor annahm, sich um die eigene Achse drehte und knapp über das lange Eck schoss (3.).

Noch brenzliger wurde es als Patrick Sontheimer nach kurz ausgeführter Ecke aus zwölf Metern zum Abschluss kam (8.). Johannes Brinkies parierte in dieser Situation blitzschnell mit Fußabwehr.

Mit dem ersten Zwickauer Vorstoß kippte der komplette Spielverlauf. Morris Schröter ging auf Rechtsaußen durch, flankte aus vollem Lauf auf Elias Huth (11.), der per Flugkopfball traf.

Jetzt waren die Gäste obenauf. Fast jeder Würzburger Angriff lief sich im Mittelfeld fest und im Gegenzug saß der nächste FSV-Angriff. Fabio Viteritti flankte aus dem linken Halbfeld auf Huth. Der ließ mit der Innenseite abtropfen. Jensen nahm den Ball mit rechts mit und schloss mit links durch die Hosenträger von Kickers-Keeper Eric Verstappen ab (35.).

Die Zwei-Tore-Führung war bei den tropischen Temperaturen um die 30 Grad pures Gold wert, wie FSV-Sportchef Toni Wachsmuth in der Halbzeit befand: "Es wird viel über die Leidenschaft entschieden. Wer sich mehr quälen kann, ist im Vorteil."

Wachsmuth sollte Recht behalten! Zwar hatte Luca Pfeiffer zu Beginn noch das 1:2 auf dem Kopf (53.), doch Brinkies lenkte den Ball mit den Fingerspitzen an den Pfosten. Weil die ausgebuffte Enochs-Elf nix weiter anbrennen ließ, plätscherte die Partie im Würzburger Glutofen bis zum Abpfiff vor sich hin.

Die Zwickauer feiern das Tor zum 1:0.
Die Zwickauer feiern das Tor zum 1:0.  © Frank Scheuring

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