Unkrautjäten geht schief, dann macht Polizei überraschende Entdeckung

Hürth - Ein 66-jähriger Mann aus Fürth wollte am Mittwoch mit einem Gasbrenner das Unkraut in einer Einfahrt vernichten. Dabei setze er eine Reihe von Ereignissen in Bewegung, die mit einer Entdeckung der etwas anderen Art endeten.

Die Polizei stellte ein Originalbild aus der Plantage zur Verfügung.
Die Polizei stellte ein Originalbild aus der Plantage zur Verfügung.  © Polizei Rhein-Erft-Kreis

Wie die Polizei mitteilte, war der 66-Jährige am Mittwoch gegen 15.30 mit seinem Gasbrenner in der Hermülheimer Straße zugange. Dort wollte er das Unkraut in der Einfahrt vernichten.

Dabei setzte er jedoch nicht nur die Flora in Brand, sondern auch das Haus.

An einer Ecke des Gebäudes hatte die Fassadendämmung Feuer gefangen.

Ein Zeuge machte den Senior darauf aufmerksam, der sofort die Feuerwehr rief.

Die herbeigeeilten Feuerwehrleute bekämpften das Feuer und mussten während der Löscharbeiten das Haus betreten.

Unter dem Dach befand sich die Wohnung eines weiteren Bewohners (29).

In dieser Wohnung befand sich ein Gewächshaus mit circa 50 unterschiedlich großen Cannabispflanzen die professionell beleuchtet, be- und entlüftet wurden.

Der 29-Jährige soll gegenüber der Polizei angegeben haben, die Pflanzen für den Eigenbedarf zu züchten.

Die Beamten stellten die Beweismittel sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.

Während der Löscharbeiten war der Verkehr zwischen der Frechener Straße und der Stolzheimer Straße bis etwa 18.30 gesperrt.

Die Polizei ermittelt. (Symbolbild)
Die Polizei ermittelt. (Symbolbild)  © 123rf/Udo Herrmann

Titelfoto: Polizei Rhein-Erft-Kreis

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