Fünf Hektar des Leipziger Auwalds werden geflutet

Leipzig - Seit dem Freitag hat die alljährige Flutung des Leipziger Auwalds begonnen. Dabei wird eine etwa fünf Hektar große Fläche im Leipziger Norden unter Wasser gesetzt.

Der Auwald ist ein berühmtes Leipziger Naturschutzgebiet.
Der Auwald ist ein berühmtes Leipziger Naturschutzgebiet.  © Ralf Seegers

Zwei Wochen dauert die Maßnahme, die der Erhaltung von auwaldtypischen Bäumen und Pflanzen dient. Außerdem sollen so Schnecken und Käfer angelockt werden, teilte das Amt für Umweltschutz der Stadt Leipzig mit.

Das Wasser für die Flutung kommt aus der Paußnitz. Dabei wird das Obere Praußnitzsiel zum Elsterflutbecken und ein Verbindungsgraben in der Paußnitz verschlossen, sodass das Wasser über ehemalige Altarme des Flusses in die zu bewässernde Fläche fließt.

Bereits seit 27 Jahren kommt es jährlich zu so einer Flutung.

Die bisherige Bilanz ist positiv: Zum Beispiel der Aufwuchs des zu starken und für Auenverhältnisse untypischen Spitz-Ahorn-Aufwuchses ist zurückgegangen.

Dafür werden zunehmend auwaldtypische Gehölze wie die Feldulme durch die regelmäßigen Flutungen gefördert.

Fünf Hektar des Auwaldes werden geflutet.
Fünf Hektar des Auwaldes werden geflutet.  © Amt für Umweltschutz Leipzig

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