Klopfzeichen aus Güterwaggon: Geflüchtete auf dem Weg nach Deutschland entdeckt!

Fürnitz - Zwischen Kühlschränken versteckt wollten elf Iraner in einem Güterzug von Serbien nach Deutschland reisen.

Dieses von der Landespolizeidirektion Kärnten zur Verfügung gestellte Bild zeigt einen Güterwaggon, in dem elf Iraner entdeckt wurden.
Dieses von der Landespolizeidirektion Kärnten zur Verfügung gestellte Bild zeigt einen Güterwaggon, in dem elf Iraner entdeckt wurden.

Sie wurden am Freitag im österreichischen Verschiebebahnhof Fürnitz in Kärnten entdeckt, als sie nach fast 40 Stunden in dem verplombten Güterwaggon mit Klopfzeichen auf sich aufmerksam machten, wie die Polizei am Samstag berichtete.

Sie fand zwei Männer und drei Frauen zwischen 32 und 39 Jahren, einen 17-Jährigen sowie fünf Kinder zwischen vier und zwölf Jahren in dem Waggon, wie sie berichtete. Die Migranten waren nach Angaben des Roten Kreuzes bei guter Gesundheit. Sie kamen in ein Auffanglager.

Die Iraner sagten nach Angaben der Polizei, dass Schlepper sie am Donnerstagmorgen um 02.00 Uhr aus einer Asylunterkunft in Šid in Serbien abgeholt und zum Bahnhof gebracht hatten.

Sie hätten pro Person 1000 Euro für eine Fahrt nach Deutschland gezahlt. Fürnitz liegt nahe der österreichischen Grenze zu Slowenien, rund 200 Kilometer südlich von Salzburg.

Zwischen Šid und Fürnitz liegen rund 600 Kilometer.

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