Plante die Frau DDR-Flucht? Mysteriöser Skelettfund in Jauchegrube beschäftigt die Ermittler

Berlin - Ein Skelett, das bei Bauarbeiten in einer Jauchegrube in Fürstenwalde (Oder-Spree) gefunden wurde, gibt der Polizei weiter Rätsel auf. Wer ist die 20 Jahre alte Frau, die zu DDR-Zeiten gestorben ist und nicht als vermisst gemeldet wurde?

Die Polizei hofft jetzt auf Hinweise zur Identität der Frau. (Symbolbild)
Die Polizei hofft jetzt auf Hinweise zur Identität der Frau. (Symbolbild)  © DPA

Rechtsmedizinische Untersuchungen der Knochen hätten nach Polizeiangaben ergeben, dass es sich um das Skelett einer Frau handle.

Die Ermittler haben den Zeitpunkt des Todes der Frau zwischen 1965 und 1975 eingegrenzt. "Sie könnte heute um die 70 Jahre alt sein", sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Montag.

Noch habe sich niemand gemeldet, der jemanden aus der betreffenden Zeit vermisse. Zunächst hatte der rbb darüber berichtet.

Die Frau soll nach dem Bericht zum Todeszeitpunkt 20 Jahre alt gewesen sein. Verletzungen am Schädel hatten ergeben, dass sie auf Grund stumpfer Gewalt gegen den Kopf zu Tode gekommen war.

Die Mordkommission Frankfurt (Oder) ermittelt. Die Frau sei nie als vermisst gemeldet worden, sagte die Polizeisprecherin. Alle Vermisstenfälle aus der Zeit seien geprüft worden. Die Frau könnte eine Republikflucht geplant haben, oder sie sei eine Arbeitskraft aus einem anderen Land gewesen.

Die Polizei hofft jetzt auf Hinweise zur Identität der Frau.

Die Polizei geht von Mord aus. (Symbolbild)
Die Polizei geht von Mord aus. (Symbolbild)  © 123RF

Titelfoto: DPA

Mehr zum Thema Berlin Crime:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0