Ehefrau erstochen, weil sie für den Lebensunterhalt der Familie aufkam: Mann legt Revision ein

Fulda - Der vom Landgericht Fulda wegen Mordes an seiner Ehefrau verurteilte Mann hat gegen die Entscheidung Revision eingelegt.

Das Ehepaar hatte sechs Kinder (Symbolfoto).
Das Ehepaar hatte sechs Kinder (Symbolfoto).  © Sebastian Gollnow/dpa

Das teilte das Landgericht am Montag mit. Am vergangenen Donnerstag hatte das Gericht den 55-Jährigen aus dem osthessischen Künzell zu lebenslanger Haft verurteilt. 

Die Richter kamen zu dem Schluss, dass der Mann die 52-Jährige am 14. Juni 2019 auf einem Parkplatz in seinem Auto erstochen hat. 

Mit dem Urteil folgte das Gericht den Plädoyers der Staatsanwaltschaft und der beiden Nebenklage-Anwälte, die die sechs Kinder des Angeklagten vertreten. 

Der Angeklagte ist im Kosovo geboren, hat aber zusätzlich die serbische und deutsche Staatsbürgerschaft. 

Seine Ehefrau war ebenfalls Kosovarin mit deutscher Staatsbürgerschaft.

Der Revision muss nun noch eine fristgerechte Begründung folgen. Danach entscheidet der Bundesgerichtshof.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa