Oberleitungsschaden! Hundert ICE-Reisende müssen stundenlang auf Strecke verharren

Rodenbach - Ein Schaden an der Oberleitung hat am Donnerstag mehrere hundert Bahnreisende auf der Strecke Fulda–Hanau stundenlang ausgebremst.

Über etwa vier Stunden hinweg mussten die Reisenden in dem ICE ausharren (Symbolbild).
Über etwa vier Stunden hinweg mussten die Reisenden in dem ICE ausharren (Symbolbild).  © dpa/Daniel Bockwoldt

Ein Draht sei vermutlich wegen eines Kurzschlusses hinuntergerissen worden und habe zwei Frontscheiben eines ICE-Zuges beschädigt, teilte die Bundespolizei nach dem Vorfall bei Rodenbach im hessischen Main-Kinzig-Kreis mit.

Verletzt wurde niemand. Die Fahrgäste mussten etwa vier Stunden warten, bis die Fahrt fortgesetzt werden konnte, wie eine Bahnsprecherin mitteilte.

Der ICE wurde der Polizei zufolge zum Hanauer Bahnhof geschleppt. Dort stiegen die 600 Reisenden in einen Ersatzzug um. Die Höhe des Schadens war zunächst unklar.

Das betroffene Gleis wurde gesperrt, Züge wurden umgeleitet. Der Bahnsprecherin zufolge bekommen die betroffenen Reisenden den vollen Fahrtpreis erstattet.

Zudem erhalten die Betroffenen Reisegutscheine. Dafür sollen sich die Fahrgäste an die Bahn wenden.

Der ICE wurde schließlich zum Hanauer Bahnhof geschleppt (Symbolbild).
Der ICE wurde schließlich zum Hanauer Bahnhof geschleppt (Symbolbild).  © DPA

Titelfoto: dpa/Daniel Bockwoldt

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