Mann ermordet Ehefrau und steckt Wohnung in Brand: Urteil rechtskräftig

Fulda - Das Urteil gegen einen 37 Jahre alten Mann aus Rotenburg an der Fulda wegen Totschlags und versuchter besonders gefährlicher Brandstiftung ist rechtskräftig.

Der Mann hatte seine Ehefrau im Februar erwürgt oder erdrosselt (Symbolbild).
Der Mann hatte seine Ehefrau im Februar erwürgt oder erdrosselt (Symbolbild).  © 123RF/Tinnakorn Jorruang

Die Revision des Angeklagten vor dem Bundesgerichtshof (BGH) sei als unbegründet verworfen worden, teilte das Landgericht Fulda am Dienstag mit.

Die Überprüfung habe demnach keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben. Der Mann muss nun die gegen ihn verhängte Freiheitsstrafe von 14 Jahren antreten (Az. 2 StR 255/19).

Das Landgericht Fulda hatte den Mann im Februar dieses Jahres nach einem sieben Monate langen Indizienprozess verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann im Oktober 2017 seine 33 Jahre alte Ehefrau erwürgt oder erdrosselt und anschließend die Wohnung in Brand gesteckt hatte, um die Tat zu verdecken.

Der Richter hatte das Urteil mit vielen Beweisen begründet. Die Polizei war zunächst von einem Unfall durch das Feuer in der Wohnung der von dem Angeklagten getrennt lebenden Ehefrau ausgegangen.

Erst bei der Obduktion war aufgefallen, dass die Frau bereits vor dem Brand gestorben war. Der Angeklagte hatte bis zuletzt seine Unschuld beteuert.

Das Landgericht Fulda teilte die abgewiesene Revision des BGH mit (Symbolbild).
Das Landgericht Fulda teilte die abgewiesene Revision des BGH mit (Symbolbild).  © 123rf/phartisan

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