36-Jähriger vergewaltigt Lesbe, indem er vorgaukelt, schwul zu sein

Fulton County - Mit einer schier unfassbaren Masche hat sich in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Mann an einer Frau vergangen. Taurence Callagain (36) gab vor, schwul zu sein und nahm sein Opfer mit nach Hause, wo er es vergewaltigte.

Taurence Callagain (36) behauptete, der Sex sei einvernehmlich gewesen.
Taurence Callagain (36) behauptete, der Sex sei einvernehmlich gewesen.  © Fulton County Sheriffs Office

Laut New York Post trafen der 36-Jährige und die Frau an einer Haltestelle der Metropolitan Atlanta Rapid Transit Authority im Jahr 2015 aufeinander.

"Sie fuhren mit demselben Zug und tauschten schließlich Nummern aus", erklärte der zuständige Bezirksstaatsanwalt gegenüber dem US-amerikanischen Nachrichten-Medium.

Bei der Frau handelt es sich dem Advokaten zufolge um eine Lesbe, die sich zum Zeitpunkt des Zusammentreffens mit Callagain in einer festen Beziehung befand.

Der Mann soll ungeachtet dessen das Vertrauen seines Opfers erlangt und ihr vorgegeben haben, dass er sich nur für Männer interessiere.

Da die Frau ihren Bus verpasste, bot Callagain ihr an, sie mitzunehmen.

Unterwegs machten sie einen Zwischenstopp bei seiner Wohnung, wo sie glaubte mit dem 36-Jährigen gemeinsam etwas Marihuana zu rauchen.

Opfer gelingt es, aus dem Schlafzimmer ihres Peinigers zu fliehen

Die Realität war tatsächlich um ein Vielfaches grausamer. Der US-Amerikaner vergewaltigte die Frau und erzählte ihr, dass er seine Freunde herbeirufen würde, falls sie sich wehre.

Nach einer Weile entkam die Frau ihrem Peiniger und floh die drei Meilen Entfernung zu Fuß zu ihrem Haus. Zwar behauptete Callagain, in dessen Schlafzimmer die Unterwäsche der Dame gefunden wurde, später, dass das Zusammentreffen einvernehmlich gewesen sei.

Solche Aussagen werden für ihn jedoch nicht reichen, um einer Strafe zu entgehen. Ein genaues Datum für seine Verurteilung steht noch nicht fest.


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