Möglicherweise 28 Deutsche unter den Todesopfern! Bus auf Madeira verunglückt

Funchal - Bei einem schweren Busunglück auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira sind am frühen Mittwochabend mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen.

Erste Bilder des Unglücksortes via Twitter.
Erste Bilder des Unglücksortes via Twitter.  © Twitter/Screenshot/@jmsardo

Bei den Opfern - 11 Männern und 17 Frauen - soll es sich um deutsche Touristen handeln. Das sagte der zuständige Bürgermeister Filipe Sousa dem portugiesischen Sender RTP3. Dazu gab es von deutscher Seite noch keine offizielle Bestätigung.

Der Fahrer und der Reiseleiter sollen verletzt überlebt haben. Mehrere weitere Urlauber seien in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Funchal gebracht worden, berichtete die Nachrichtenagentur Lusa.

Das Unglück ereignete sich dem örtlichen Zivilschutz zufolge gegen 18.30 Uhr in der östlich von Funchal gelegenen Gemeinde Caniço. Der Fahrer hatte offenbar in einer Kurve die Kontrolle über den Bus verloren, der daraufhin eine Böschung hinunter auf ein Haus stürzte.

Zahlreiche Rettungswagen waren im Einsatz. Wie viele Menschen sich in dem Touristenbus befanden, war noch unklar.

Update 22.01 Uhr Auswärtiges Amt äußert sich

Bei dem schweren Busunglück auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira sind nach Angaben des Auswärtigen Amtes "möglicherweise" auch Deutsche unter den Opfern. Nähere Angaben lagen zunächst nicht vor. "Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Lissabon stehen mit den örtlichen Behörden in Kontakt", sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Mittwochabend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.


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