Busunglück auf Madeira: So viele Verletzte werden noch im Krankenhaus behandelt

Funchal - Zwei Tage nach dem tödlichen Busunglück auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira wurden am Karfreitag noch 16 Verletzte im Krankenhaus Dr. Nélio Mendonça in Funchal behandelt.

Bei dem schlimmen Busunglück wurden 29 Menschen aus Deutschland getötet.
Bei dem schlimmen Busunglück wurden 29 Menschen aus Deutschland getötet.  © DPA

Zwei von ihnen lägen weiter auf der Intensivstation, zitierte die Online-Zeitung "Observador" die Klinikdirektion. In Lebensgefahr befinde sich aber niemand mehr.

Am frühen Mittwochabend war ein Reisebus mit Dutzenden deutschen Urlaubern in dem Ort Caniço von der Straße abgekommen und einen Abhang hinunter auf ein Haus gestürzt. 29 Menschen kamen ums Leben.

Bei den 16 Patienten im Krankenhaus handele es sich um 14 Deutsche und 2 Portugiesen, hieß es weiter. Bei dem Unfall waren auch der Fahrer und der Reiseleiter verletzt worden, beides Einheimische. Der Fahrer konnte Berichten zufolge bisher nicht befragt werden.

Ursprünglich waren 28 Verletzte in das Krankenhaus gebracht worden, "26 mit deutscher Nationalität", erklärte die Klinik. Ein Patient starb später. Zahlreiche andere wurden mittlerweile entlassen.

16 Personen werden aktuell noch im Krankenhaus behandelt, zwei von ihnen liegen noch auf der Intensivstation.
16 Personen werden aktuell noch im Krankenhaus behandelt, zwei von ihnen liegen noch auf der Intensivstation.  © DPA

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