Mehrere Jahrzehnte unter unseren Füßen? Bauarbeiter buddeln zufällig Leiche aus

Berlin - Am vergangenen Donnerstag machen Bauarbeiter bei Baggerarbeiten in der Karl-Liebknecht-Straße in Berlin-Mitte nahe Alexanderplatz eine gruselige Entdeckung. Sie finden menschliche Überreste, wie der Berliner Kurier berichtet. Mehrere Knochen, die die Gerichtsmediziner nun beschäftigen und die Frage aufwirft: Wurde mit dem Fund ein bis dato unbekanntes Verbrechen aufgedeckt?

An einen der belebtesten Orte finden Bauarbeiter eine Leiche. (Symbolbild)
An einen der belebtesten Orte finden Bauarbeiter eine Leiche. (Symbolbild)  © 123RF (Symbolbild)

Die Polizei bestätigte gegenüber der Zeitung den gruseligen Fund, der aus mehreren Metern Tiefe geborgen wurde, nannte aber keine weiteren Details.

Im Rahmen eines Todesermittlungsverfahrens muss zunächst geklärt werden, wie alt die Knochen sind. Schließlich könnten die Überreste auch zu einem Opfer aus dem Zweiten Weltkrieg gehören.

Allerdings fanden in dem Bereich über Jahrzehnte immer wieder Bauarbeitern statt - ohne bestätigten Knochenfund.

Doch sprechen erste Indizien vielleicht auch für "eine Frau aus den 70er-Jahren", wie Ermittler vor Ort den Bauarbeitern gesagt haben sollen. Wurde in der Baugrube womöglich mehr als nur Knochen gefunden, die die Vermutung stützen?

Derzeit muss die Polizei von einem Verbrechen ausgehen, das über Jahrzehnte unter unseren Füßen, unentdeckt blieb.

Titelfoto: 123RF (Symbolbild)


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0