"Funkenfeuer" soll den Winter vertreiben und sorgt für einen Museumsbrand

Illerbeuren - Das "Funkenfeuer" sollte den Winter im Freistaat Bayern vertreiben - und entfachte einen Großbrand am Schwäbischen Bauernhofmuseum. Aus dem entstandenen Feuer ist ein Schaden von rund 750.000 Euro resultiert.

Die umliegenden Feuerwehren konnten den Brand letztlich löschen.
Die umliegenden Feuerwehren konnten den Brand letztlich löschen.  © dedinag.de

Wie die zuständige Polizei mitteilte, ging am Samstagabend im Zuge der traditionellen Veranstaltung ein mit Stroh gedecktes Haus in Illerbeuren im bayerischen Landkreis Unterallgäu in Flammen auf, das zum bekannten Museumsbauernhof gehört.

Die umliegenden Feuerwehren, die mit insgesamt 130 Einsatzkräften vor Ort waren, konnten den Brand schnell unter Kontrolle bekommen und im Anschluss gänzlich löschen. Dennoch wurde die Sölde Siegertshofen ein Raub der Flammen, der Schaden aufgrund des Feuers ist immens.

Zuvor war das alljährliche Funkenfeuer entzündet worden. Der Wind hatte in der Folge offenbar Funken bis zum Strohdach des Gebäudes geweht.

Die eingeleiteten Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes Memmingen zum genauen Hergang dauern derzeit noch an. Verletzt wurde beim Brand niemand.

Beim Brand in Illerbeuren entstand wohl ein Sachschaden von rund 750.000 Euro.
Beim Brand in Illerbeuren entstand wohl ein Sachschaden von rund 750.000 Euro.  © dedinag.de

Titelfoto: dedinag.de

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