Verrat am alten Kumpel: Ex-CFC-Fink verrät Torwart Elfmeter-Ecke

Er hatte es geahnt: KSC-Keeper Benjamin
Uphoff blieb lange stehen und parierte
schließlich den Elferball von Daniel Frahn.
Er hatte es geahnt: KSC-Keeper Benjamin Uphoff blieb lange stehen und parierte schließlich den Elferball von Daniel Frahn.  © picture point/Sven Sonntag

Chemnitz - Daniel Frahn eierte nach der Nullnummer gegen den KSC nicht herum. „Wenn ich den Elfer reinmache, holen wir nicht einen, sondern drei Punkte“, so der CFC-Torjäger.

Die Worte hatten gerade seinen Mund verlassen, da kam Anton Fink aus der Gästekabine. Frahn: „Er hat seinem Torhüter den entscheidenden Tipp gegeben.“

Die beiden Kumpels, in der Vorsaison noch gemeinsam für den CFC auf Torejagd, umarmten sich dennoch, plauderten, scherzten. Und Fink bestätigte Frahns Aussage: „Zuletzt hatte er den Ball meistens in die Mitte gelupft. Ich habe unserem Keeper deshalb geraten, möglichst lange stehen zu bleiben.“

KSC-Schlussmann Benjamin Uphoff parierte den Frahn-Ball. Die Himmelblauen verpassten die Führung und damit den erhofften Heimsieg.

Gästetrainer Alois Schwartz zweifelte ohnehin daran, dass der Strafstoß berechtigt war: „Der Schiedsrichter hat lange gezögert. Vielleicht war das Foul auch vor dem Strafraum.“ CFC-Chefcoach Horst Steffen bescheinigte seinem Team eine Reaktion. „Das war gegenüber dem Unterhaching-Spiel eine deutliche Leistungssteigerung!“

Und er legte sich fest: „Daniel wird auch weiterhin unsere Elfmeter schießen, denn in den meisten Fällen gehen seine Bälle rein.“

Ungewohntes Bild: Anton Fink (vorn) im
Trikot der Gäste.
Ungewohntes Bild: Anton Fink (vorn) im Trikot der Gäste.  © picture point/Sven Sonntag

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