Trotz guter zweiter Halbzeit: Eintracht unterliegt RB Leipzig mit 1:2

Frankfurts Sébastien Haller und Leipzigs Stefan Ilsanker (r) und kämpfen um den Ball.
Frankfurts Sébastien Haller und Leipzigs Stefan Ilsanker (r) und kämpfen um den Ball.  © DPA

Leipzig - Das Aufbäumen kam zu spät: Die Frankfurter Eintracht verlor gegen RB Leipzig mit 1:2. Jean-Kévin Augustin (28.) brachte RB vor 40.600 Zuschauern am Samstag in der Red Bull Arena in Führung.

Timo Werner (67.) schoss schließlich das zweite Tor. Das erste Tor für die Eintracht schoss Ante Rebic in der 77. Minute. Ein weiterer Treffer blieb aus. Nach den ansonsten siegreichen Auswärtsspielen ein kleiner Dämpfer für die Eintracht.

Nach ihrer ersten Auswärtsniederlage bleibt der rote Adler in dieser Saison auf Rang zehn.

Die Mannschaft von Niko Kovac hielt sich vor allem in der Offensive in der ersten Halbzeit sehr zurück. Selbst nach dem Wechsel schien es nicht aufwärts zu gehen.

Leipzig rannte an, ließ es aber an Kreativität gegen die dichte Frankfurter Defensive vermissen. Erst nachdem der kurz zuvor eingewechselte Kevin-Prince Boateng einen langen Rückpass auf Eintracht-Keeper Lukas Hradecky gespielt hatte, konnte sich Marcel Sabitzer auf der rechten Seite durchsetzen und den flachen Pass auf Werner spielen. Dessen Schuss konnte Hradecky mit der Hand parieren, am langen Pfosten staubte Augustin mit dem 75. Bundesliga-Tor der Leipziger zur Führung aber ab. Für Frankfurt war es das erste Auswärtsgegentor in dieser Saison.

Werner (46.) versuchte einen Schuss von Marcel Halstenberg noch mit der Hacke ins Eintracht-Gehäuse zu spitzeln, was misslang. Im Gegenzug verbuchte Kovac die erste Torchance seiner Mannschaft. Jetro Willems scheiterte mit einem Flachschuss an Gulacsi.

Dennoch drängten die Gastgeber unvermindert auf das zweite Tor. Forsberg (51.) scheiterte mit einem 18-Meter-Knaller am Pfosten, dann parierte Hradecky seinen Freistoß im kurzen Eck (61.).

Plötzlich war Brisanz im Spiel, die Eintracht wurde wach: Erst rettete Halstenberg vor dem einköpfenden Jonathan de Guzman (64.), dann wurde der Kopfballtreffer von Ante Rebic (65.) nicht gegeben, weil der Ball vorher im Aus war.

Schließlich gelang Werner der zweite Schuss. Der Torjäger nutzte einen Rettungsversuch der Frankfurter und schoss von halbrechter Position im Strafraum ins lange Ecke.

Der Eintracht gelang noch der Anschlusstreffer von Rebic, der eine Wolf-Flanke am linken Pfosten über die Linie drückte. Fast kam die Eintracht noch zum Ausgleich: Der Abraham-Kopfball (87.) an den Pfosten wurde jedoch von RB-Keeper Gulacsi ins Aus befördert.

Ante Rebic und Leipzigs Willi Orban im Zweikampf.
Ante Rebic und Leipzigs Willi Orban im Zweikampf.  © DPA

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