Remis-Fluch geht weiter: TSV 1860 München trennt sich torlos von Fortuna Köln

Köln - Bitter! Der TSV 1860 München kam am 18. Spieltag der 3. Liga gegen Fortuna Köln nicht über ein 0:0 hinaus. Dem Team von Trainer Daniel Bierofka hätte ein Dreier einen beruhigenden Abstand auf die Abstiegsplätze verschafft.

Die Münchner mussten sich beim Gastspiel bei Fortuna Köln mit einem Remis begnügen.
Die Münchner mussten sich beim Gastspiel bei Fortuna Köln mit einem Remis begnügen.  © Imago

Die Münchner wurden im Kölner Südstadion empfangen. Rund 3000 Löwen-Fans waren angereist, um ihr Team zu unterstützen.

Bierofka vertraute dabei auf seine zuletzt siegreiche Startelf und änderte diese somit im Vergleich zum Spiel gegen Zwickau nicht.

Die ersten Minuten begannen verhalten, beide Teams tasteten sich langsam heran.

Die Löwen hatten allerdings zu Beginn bereits eine aussichtsreiche Chance, doch der Kölner Uaferro klärte zur Ecke (5.). Diese brachte jedoch nichts ein. Dann folgte die nächste Möglichkeit: Steinhart setzte aus 18 Metern zu einem strammen Schuss an, aber auch dieses Mal rauschte das Leder letztlich knapp am Köln-Kasten vorbei (25.).

Fortuna schlug sich zwar wacker, doch die willigen Löwen setzten erneut an: Lorenz kam nach einer Kopfballvorlage zum Schuss, zielte im Endeffekt allerdings deutlich zu hoch (30.).

Knapp 15 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit zeigten sich die Sechziger weiter als stärkeres Team, doch fehlte stets das letzte Überraschungsmoment. Die erste Halbzeit endete folglich komplett torlos.

Rund 3000 Löwen-Fans waren ins Kölner Stadion gereist, um ihr Team zu unterstützen.
Rund 3000 Löwen-Fans waren ins Kölner Stadion gereist, um ihr Team zu unterstützen.  © TAG24

Den zweiten Durchgang begannen beide Teams unverändert. Auch auf dem Feld bot sich den Fans das gleiche Bild wie zuvor: Die Löwen waren bemüht, doch im letzten Drittel mangelt es an Ideen und darüber hinaus auch oftmals an Genauigkeit.

Aufregung am Rande: Mölders rasselte fernab des Balls mit dem Kölner Fritz zusammen. Beide bleiben erst einmal liegen. Fritz muss am Spielfeldrand behandelt werden (52.). Letztlich konnten allerdings beide Akteure glücklicherweise weiterspielen.

Es folgte der Schock für die Hausherren, der bei den Löwen-Fans für Freude sorgte: Die Kölner mussten nur noch zu zehnt agieren, da Kegel nach erneuten Meckerns mit Gelb-Rot vom Platz musste (54.).

Bierofka wechselte in der zweiten Hälfte Kindsvater für Willsch (62.) und Grimaldi für Lex (68.) ein. Später kam auch noch Neuzugang Abruscia für Moll (82.). Eine durchschlagende Wirkung zeigten die Eingriffe in das Spiel in der Folge aber kaum.

Die Gäste aus München waren zwar in der Überzahl, aber profitierten im Spielverlauf nicht großartig von selbiger. Karger fasste sich mal ein Herz, sein Abschluss aus 14 Metern aber verfehlte das Tor knapp (78.). Letztlich blieb es beim torlosen Remis.

Die Sechziger wollten mit aller Gewalt die drei so wichtigen Punkte einfahren, doch sie brachten deutlich zu wenig Durchschlagskraft auf den Rasen, um das Vorhaben auch in die Tat umsetzen zu können. Die Hausherren wiederum dürften den Umständen entsprechend mit dem Punkt zufrieden sein.

Für den TSV 1860 München steht als nächstes Spiel das Duell gegen den FC Carl Zeiss Jena am 16. Dezember (13 Uhr) an.


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