3:1 gegen Groningen! Müde Dynamos siegen im Schatten des "Affenfelsens"

Sascha Horvath (l.) zieht vor David Browne ab und trifft zum 2:0 für die Dresdner.
Sascha Horvath (l.) zieht vor David Browne ab und trifft zum 2:0 für die Dresdner.  © Lutz Hentschel

La Linea - Schöner Abschluss! Dynamo hat im dritten Testspiel im Rahmen des Spanien-Camps den zweiten Sieg gefeiert - 3:1 (1:0) gegen Hollands Erstligisten FC Groningen.

Im altehrwürdigen Estadio Municipal La Linea de la Concepcion durfte erneut Markus Schubert als Nummer 1 im Tor auflaufen. Der 19-Jährige bestritt damit alle drei Partien. Der nach einer Kniereizung noch angeschlagene Stammkeeper Marvin Schwäbe wurde geschont.

Im Schatten des „Affenfelsens“ von Gibraltar kamen die Schwarz-Gelben nicht gut in die Partie - am Ende des Trainingslagers schienen Köpfe und Beine müde. Die Holländer, 13. der Eredivisie, wirkten zunächst deutlich frischer, kamen durch Ritsu Doan (6.) und Lars Veldwijk (22.) zu guten Gelegenheiten. Am meisten strecken musste sich Schubert aber bei einem Rückpass von Florian Ballas, um ein Eigentor zu verhindern (14.).

Auf der anderen Seite machte es Dynamos Abwehrchef dann besser, wuchtete einen Freistoßball von Niklas Kreuzer per Kopf ins Netz - 1:0 für die Sachsen (41.).

Zur Pause wechselte Trainer Uwe Neuhaus wieder komplett durch, sogar Torwart Patrick Wiegers kam zum Einsatz. In der 52. Minute konnte er sich prompt gegen Veldwijk auszeichnen. Bei Veldwijks Lupfer, der knapp übers Tor ging, hatte er Glück (59.).

Die Neuhaus-Truppe agierte jetzt dennoch gefälliger, hatte durch Sascha Horvath (65.) und Paul Seguin (70.) Chancen.

Rico Benatelli gelang nach schöner Vorarbeit von Horvath das verdiente 2:0 (75.). Und der Österreiche Horvath traf dann auch noch selbst, erzielte das 3:0 (79.). Uriel Antuna (90.+2) bescherte Groningen zumindest noch den Ehrentreffer.

Youngster Vasil Kusej (l., gegen Gerald Postma) kam eine Viertelstunde vor Schluss in die Partie.
Youngster Vasil Kusej (l., gegen Gerald Postma) kam eine Viertelstunde vor Schluss in die Partie.  © Lutz Hentschel

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