CFC-Trainer Bergner: "Es ist vieles kaputt gegangen!"

Chemnitz - Raus mit Applaus! Minutenlang feierte die Südkurve am Sonnabend nach dem 1:2 gegen Preußen Münster die himmelblauen Verlierer.

CFC-Coach David Bergner zieht Bilanz.
CFC-Coach David Bergner zieht Bilanz.  © Picture Point/Kerstin Kummer

"Das zeigt, dass der Verein lebt. Spieler und Trainer sind austauschbar. Aber diese Leute, die dort auf der Tribüne stehen, sind eng verwurzelt mit dem CFC", zollte CFC-Trainer David Bergner den Anhängern seinen allergrößten Respekt.

Bergner weiter: "In dieser Saison ist vieles kaputt gegangen. Wir sind jetzt in der Pflicht, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Dann können wir im neuen Jahr vielleicht vieles von dem, was kaputt gegangen ist, wieder kitten."

Das Kapitel 3. Liga geht in knapp zwei Wochen zu Ende. Mit der Heimniederlage gegen Münster und dem zeitgleichen Sieg von Werder Bremen II. in Erfurt ist für die Chemnitzer Platz 18 kaum noch erreichbar. Dieses Minimalziel hatte Bergner kürzlich noch ausgegeben, weil der Verein damit noch die Minimalchance auf den Klassenerhalt gewahrt hätte.

Als Tabellen-19. ist der Gang in die Regionalliga besiegelt. Dem CFC fehlte am Sonnabend die Entschlossenheit - hinten wie vorn. Die Bergner-Elf kassierte gegen Münster wieder zwei billige Gegentore. Der zwischenzeitliche Ausgleich war schön herausgespielt. Ansonsten blieb vieles im Spiel nach vorn Stückwerk.

"Uns fehlt einfach die individuelle Klasse", stellte Bergner resigniert fest: "Münster kam hierher, wollte nicht verlieren und die frühe Führung verwalten. Aber selbst gegen so eine Mannschaft gehen wir als Verlierer vom Platz."

Trotzdem gefeiert: Minutenlang jubelte die CFC-Südkurve den "Himmelblauen" nach ihrer Niederlage gegen Preußen Münster zu.
Trotzdem gefeiert: Minutenlang jubelte die CFC-Südkurve den "Himmelblauen" nach ihrer Niederlage gegen Preußen Münster zu.  © Picture Point/Kerstin Kummer

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