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Deshalb war die Polizei in Aue zuletzt so präsent

Gut 400 Beamte waren vor Ort, um das Spiel der Auer gegen Nürnberg abzusichern und den Verkehr zu regeln. Einige Fans fühlten sich durch die Masse an Polizisten gestört.

Von Thomas Nahrendorf

Viele Nürnberger Fans standen Mitte der ersten Halbzeit noch vor dem Stadion.
Viele Nürnberger Fans standen Mitte der ersten Halbzeit noch vor dem Stadion.

Aue - Was war denn am Freitag vor dem Spiel gegen Nürnberg in Aue los? Das Stadion war ja besser gesichert als Fort Knox. Rund 400 Polizisten sicherten die Partie ab.

War es gut, dass die Polizei den Verkehr an der Autobahnabfahrt Hartenstein regelte, so kam es dann rund ums Stadion doch zum Chaos. Viele fühlten sich von der Polizei und deren Kontrollen gegängelt. Unsere Redaktion erreichten zahlreiche E-Mails mit Beschwerden. 

„Das ging uns nicht anders“, sagt FCE-Geschäftsführer Michael Voigt. "Das war aber alles ohne unser Dazutun, die Maßnahmen waren Sache der Polizeidirektion Chemnitz."

Als unverhältnismäßig stufte die Polizei den Einsatz nicht ein, wie Pressesprecherin Jana Kindt betont. 

"Es waren genauso viele Beamte wie zum letzten Heimspiel gegen Nürnberg vor knapp zwei Jahren im Einsatz." Bei den Planungen vor einem Spiel würde es immer auch auf den Gegner und die Tageszeit ankommen. Danach wird die Anzahl der Beamten festgelegt. Eine Regel, wie viele Polizisten die Spiele absichern müssen, gebe es nicht. "Wir beurteilen das Fanverhalten der Mannschaften, die örtlichen Begebenheiten und auch die Tageszeit. Abends sind mehr Beamte nötig." So ist wohl mit eingeflossen, dass Club-Fans in Karlsruhe vor kurzem randalierten.

Letztlich, sagt sie, "wurde von Seiten der Polizei alles richtig gemacht. Es gab keinerlei Zwischenfälle. 

Das war auch der Präsenz geschuldet. Wir konnten die Fangruppen konsequent trennen. Das einige FCN-Fans nicht ins Stadion kamen, lag auch daran, dass sie ohne Tickets anreisten.“

Geschäftsführer Michael Voigt erklärt die Polizeidirektion Chemnitz dafür verantwortlich.
Geschäftsführer Michael Voigt erklärt die Polizeidirektion Chemnitz dafür verantwortlich.

Fotos: Picture Point

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