Kvesic netzt ein! Aue macht Klassenerhalt so gut wie sicher

Mario Kvesic schießt das 1:0 und lässt dabei Julian Pollersbeck im Tor des FCK keine Chance.
Mario Kvesic schießt das 1:0 und lässt dabei Julian Pollersbeck im Tor des FCK keine Chance.  © Picture Point

Aue - Jetzt müsste es doch mit dem Teufel zugehen: Der FC Erzgebirge ist dank dem goldenen Treffer von Mario Kvesic dem Klassenerhalt so nah. Aue siegte in einem nervenaufreibendem Spiel vor ausverkauftem Haus mit 1:0 (0:0) gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Die "Veilchen" zogen nicht nur am Gegner vorbei, sondern stehen aufgrund der anderen Ergebnisse auf einem nie für möglich gehaltenen 13. Rang.

Direkt kann der FCE nicht mehr absteigen, zur endgültigen Rettung fehlt theoretisch noch ein Punkt.

Die erste Hälfte erinnerte stark an das Hinspiel, als die Zuschauer einen Grottenkick ohne eine Torchance sahen. Diesmal war es aber gar nicht anders zu erwarten, dafür stand für beide viel zu viel auf dem Spiel.

Die Abwehrreihen dominierten das Geschehen auf dem Rasen.

Der Torschütze wird von seinen Mitspielern geherzt.
Der Torschütze wird von seinen Mitspielern geherzt.  © Picture Point

In der Offensive fiel beiden so gut wie gar nichts ein, es ging aber auch keiner bedingungsloses Risiko.

So sorgten lediglich zwei Schüsse von Mario Kvesic (7.) und Pascal Köpke (31.) für Raunen im Stadion. Bei Kvesic war Julian Pollersbeck auf dem Posten, Köpkes Kracher ging nur knapp vorbei.

Die zweite Hälfte ging nahtlos so weiter, wobei Lautern den sicheren Eindruck am Ball hinterließ. Zumindest bis zur 59. Minute: Sebastian Hertner schlug einen Ball einfach mal vorn, FCK-Mann Robin Koch verschätzte sich, zog den Kopf weg. Pascal Köpke angelte sich das Leder, ließ Koch stehen und passte in die Mitte zur Mario Kvesic.

Er ließ noch Tim Heubach aussteigen und schob aus fünf Metern ein - 1:0 und das Stadion explodierte. Jetzt war Aue samt Fans da. Die peitschten ihr Team nach vorn.

Aue fand jetzt die Mischung aus einer guten Defensive und ordentlichen Angriffen. Über viel Ballbesitz brachten sie Ruhe in die Partie.

Aber: Sie gingen nicht konsequent aufs zweite Tor. Wie schnell das gehen kann, zeigte das eigene 1:0. Aue mauerte nicht nur, versuchte immer wieder Nadelstiche zu setzen, spielte aber so manchen Konter schlampig zu Ende. Aber egal, es reichte!


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