Neuzugang reloaded! Bertram schuftet fürs Comeback

In den kommenden Tagen entscheidet sich, ob Bertram von Halle nach Aue wechselt.
In den kommenden Tagen entscheidet sich, ob Bertram von Halle nach Aue wechselt.  © picture point/Sven Sonntag

Aue - Er ist der Neuzugang des FC Erzgebirge, der im Winter nochmal zum Neuzugang wird: Sören Bertram schuftet derzeit in der Reha für sein Comeback. Ende Oktober will er wieder trainieren, im Januar topfit sein.

In den kommenden Tagen entscheidet sich, ob Bertram von Halle nach Aue wechselt. Sportlich ist das längst passiert, nun soll es auch gesundheitstechnisch so werden. „Wenn alles passt, meine Werte stimmen, werde ich meine Reha hier in Aue weitermachen“, sagt der 25-Jährige.

Aber noch schwitzt er in Halle in der Saline Reha-Klinik. Lymphdrainage, Nordic Walking, Übungen im Sand, im Wasser, auf festem Untergrund. Bis zu sechs Stunden jeden Tag - mehr als seine Kameraden auf dem Platz. „Bei den wäre ich jetzt aber lieber“, lächelt er verschmitzt. „Nach den sechs Stunden fall ich auch völlig erledigt auf mein Sofa. Aber ich weiß, auf was ich hinarbeite. Da wird die Zeit nicht lange.“

Bis zu sechs Stunden am Tag trainiert er in der Reha-Klinik für seine Rückkehr.
Bis zu sechs Stunden am Tag trainiert er in der Reha-Klinik für seine Rückkehr.  © Picture Point/Sven Sontnag

Aues Trainer Pavel Dotchev weiß seinen Schützling in Halle in guten Händen

Dort kann er auch schnell bei seinem Arzt Thomas Bartels vorbei. Er ist der Mannschaftsarzt des Halleschen FC. Bartels hat früher mit Dotchev beim SC Paderborn zusammengearbeitet. „Deshalb weiß der Trainer, dass ich beim Doc in sehr guten Händen bin“, so Bertram. So passt auch der Austausch perfekt. Der Coach weiß immer, wie es um Bertram bestellt ist.

In seiner Freizeit ist der Kicker oft in Aue, schaut beim Training vorbei, auch wenn das nicht immer einfach ist. „Das kribbelt schon“, gibt er zu. Auch bei den Pflichtspielen ist er anwesend, drückt der Truppe den Daumen. Läuft alles nach seinem Plan und dem der Ärzte, könnte er Ende Oktober auf den Trainingsplatz zurückkehren. „Aber ich mache mir da auch keinen Druck. Lieber eine Woche länger Reha als einen Rückschlag“, sagt er. Warnende Beispiel hat er genügend vor Augen. Fußballer, die zu zeitig wieder angefangen haben und nun mit dem nächsten Knieschaden wieder weg sind vom Fenster.

Ende Oktober, November, Dezember - diese Zeit will er nutzen, um wieder in Schwung zu kommen. „Rechtzeitig zum Trainingsstart im Januar will ich wieder richtig fit sein.“ Und den Neuzugang beim FCE geben, ein echte Verstärkung.


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