BVB fordert Paris heraus: Thomas Tuchel warnt vor dieser Stärke seines Ex-Klubs

Dortmund - Nach dem bitteren DFB-Pokal-Aus gegen den SV Werder Bremen kämpft Borussia Dortmund in noch zwei verschiedenen Wettbewerben um Titel. Da die Meisterschafts-Ambitionen nach der Niederlage gegen Leverkusen ebenfalls schwinden, rückt das Duell mit dem Ex in der Champions League mehr in den Fokus.

Thomas Tuchel (46), Trainer von Paris St. Germain.
Thomas Tuchel (46), Trainer von Paris St. Germain.  © Thibault Camus/AP/dpa

Der BVB empfängt das französische Schwergewicht Paris St. Germain mit dem ehemaligen Dortmunder Trainer Thomas Tuchel (54) am Dienstag, dem 18. Februar, zum Hinspiel im Champions-League-Achtelfinale.

Beide Klubs vereint, dass die Defensive momentan nicht gerade das Prunkstück ist, die Offensive hingegen bestens auf Touren kommt.

Beleg dafür sind die jüngsten Ergebnisse. Dortmund schoss drei Tore gegen Leverkusen, kassierte aber auch vier Treffer. PSG siegte gegen Olympique Lyon 4:2.

Die zwei Gegentore beweisen, dass trotz aller Offensivklasse die Abwehr des französischen Hauptstadt-Vereins noch Nachholbedarf hat.

So fand der 54-jährige Tuchel laut Sportbild relativ deutliche Worte auf die Frage, ob er zuversichtlich sei, weil die Dortmunder momentan so viele Gegentore fressen müssten.

"Dafür bin ich aber auch sicher, dass sie immer in der Lage sind, sechs bis sieben Tore zu schießen", sagte Tuchel und verwies auf die "schwere Aufgabe".

Zudem räumte der 46-Jährige ein, dass PSG momentan viele Spiele und zu viele Verletzte hätte, weshalb er nicht so hart mit seiner Mannschaft ins Gericht gehen würde. Beim Match gegen Lyon profitierte Paris von einem der wohl kuriosesten Eigentore aller Zeiten. Die beiden deutschen Profis Julian Draxler (26) und Thilo Kehrer (23) gehörten der Pariser Startelf an.

Emre Can (26) gelang ein fulminanter Treffer.
Emre Can (26) gelang ein fulminanter Treffer.  © DPA / Guido Kirchner

Mehr zum Thema Borussia Dortmund:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0