Vorm Baden-Württemberg-Duell: TSG-Nagelsmann will VfB "noch eine verpassen"

Sinsheim - Fussball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim will dem kriselnden VfB Stuttgart einen weiteren Schlag verpassen.

Der TSG-Abwehrchef verglich den VfB Stuttgart mit einem angeschlagenen Boxer, weshalb besondere Vorsicht geboten sei.
Der TSG-Abwehrchef verglich den VfB Stuttgart mit einem angeschlagenen Boxer, weshalb besondere Vorsicht geboten sei.  © DPA

"Wenn ein Boxer (...) angeschlagen ist, dann wäre es ratsam, ihm noch eine zu verpassen, dass er auch liegt", sagte Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann bei der Pressekonferenz am Donnerstag.

Er wollte das aber nicht so martialisch verstanden wissen und erklärte: "Das ist auch das Ziel - metaphorisch, nicht in Wirklichkeit, also bildhaft."

Am vergangenen Wochenende hatte sein Abwehrspieler Ermin Bicakcic den abstiegsgefährdeten VfB als angeschlagenen Boxer bezeichnet, der besonders gefährlich sei. Unter Nagelsmanns Regie haben die Kraichgauer noch nie in Stuttgart gewonnen.

"Ich glaube, das ist ein ganz guter Zeitpunkt am Samstag", sagte der 31-Jährige. "Wir haben keine besonderen Spiele gemacht in Stuttgart." Er schätzt die Schwaben stärker ein als deren Konkurrenten im Abstiegskampf, den 1. FC Nürnberg und Hannover 96.

Bei den Hoffenheimern hat sich derweil die personelle Lage weiter entspannt. "Wir haben auf jeden Fall wieder mehr Alternativen, wenngleich nicht alle Alternativen zu hundert Prozent fit sind", sagte Nagelsmann vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Weiterhin fehlen die Dauerverletzten Lukas Rupp und Dennis Geiger, dafür ist Kerem Demirbay nach seinen Wadenproblemen wieder ins Training eingestiegen.

Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann gibt sich kampflustig für das baden-württembergische Duell zwischen seiner Mannschaft und dem VfB Stuttgart am 26. Spieltag der Fussball-Bundesliga.
Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann gibt sich kampflustig für das baden-württembergische Duell zwischen seiner Mannschaft und dem VfB Stuttgart am 26. Spieltag der Fussball-Bundesliga.  © DPA

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