Träumen erlaubt, harte Arbeit nötig: Eintracht schielt gegen Bayer nach oben

Niko Kovac erlaubt seinen Spielern von ganz oben zu träumen.
Niko Kovac erlaubt seinen Spielern von ganz oben zu träumen.  © DPA

Frankfurt - "The trend is your friend." So oder zumindest so ähnlich lässt sich derzeit die Form von Eintracht Frankfurt zusammenfassen. Die Leistungskurve zeigt nach oben - vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (15.30 Uhr) darf sogar offiziell geträumt werden.

Das erlaubte Trainer Niko Kovac seinen Spielern jedenfalls auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Partie. "Sie können von den oberen Plätzen der Tabelle sprechen. Aber wer diese Träume verwirklichen will, muss hart arbeiten. Das sage ich meinen Spielern auch ganz klar. Ich messe sie daran", erklärte Kovac.

Denn Disziplin steht beim Coach der Eintracht ganz oben auf der Agenda, das zeigt auch die aktuelle Verfassung des Teams: Seit sechs Spielen sind die Frankfurter nun ungeschlagen - mit einem Heimdreier könnte sogar Platz vier erklommen werden. Für Realist Kovac ist die Tabelle (Rang sieben) allerdings nur eine "Momentaufnahme".

Es gebe noch viel zu korrigieren und zu verbessern. Dennoch zeigte sich der Trainer mit dem Entwicklungsstand seiner bunt gemischten Truppe zufrieden. "Die Entwicklung der Mannschaft ist positiv. Wir sind auf einem guten Weg. Aber es gibt auch noch sehr viele Dinge, an denen wir arbeiten müssen. Das dürfen wir nie vergessen", so Kovac demütig.

Trotz Serie, Leistungssteigerung und Ausbeute seiner Mannen schätzt der 46-Jährige den kommenden Gegner aus Leverkusen einen Tick reifer ein. "Ich denke schon, dass Leverkusen uns insgesamt noch etwas voraus ist. Trotzdem haben wir eine gute Chance, das Spiel zu gewinnen", äußerte sich Kovac gewohnt optimistisch. Doch die Eintracht sollte gewarnt sein: Im Heimspiel gegen RB Leipzig spielte Bayer trotz Unterzahl groß auf, erzielte sogar noch den Ausgleich (TAG24 berichtete).

Die Personalsituation im Stadtwald bleibt zudem weiterhin entspannt: Im Training unter der Woche wirkten 22 Spieler mit, auch Kevin-Prince Boateng, Carlos Salcedo und Simon Falette stehen trotz zwischenzeitlichem Kränkeln gegen Leverkusen zur Verfügung.

Mit der Sahne-Besetzung und der Unterstützung der eigenen Fans soll es am Samstag dann bestenfalls drei Punkte regnen: "Spiele zu Hause sind immer schön. Man hat gut 48.000 Fans hinter sich. Da bekommen die Spieler eher mal die zweite oder dritte Luft". Dann könnte aus dem Zustand des Träumens ganz schnell Realität werden.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0