Wie geht's mit Trapp und "Hinti" weiter? Transfer-Tohuwabohu bei der Eintracht

Frankfurt am Main - Sie wurden zu den Aushängeschildern in der phänomenalen letzten Saison von Bundesligist Eintracht Frankfurt. Nun wollen die Hessen Martin Hinteregger (26) und Kevin Trapp (29) fest verpflichten, was sich aber alles andere als leicht gestaltet. Für den Fall einer oder gar zweier Absagen steht jedoch ein Notfallplan parat.

Fotomontage: Eintracht Frankfurt kämpft mit allen Mitteln um eine feste Verpflichtung von Martin Hinteregger (Li.) und Kevin Trapp.
Fotomontage: Eintracht Frankfurt kämpft mit allen Mitteln um eine feste Verpflichtung von Martin Hinteregger (Li.) und Kevin Trapp.  © DPA

Sowie Hinteregger als auch Trapp sind aktuell mit ihren ursprünglichen Arbeitgebern, dem FC Augsburg und Paris Saint-Germain, in die Saisonvorbereitung gestartet. Die Verhandlungen laufen derzeit eher bescheiden. So seien die Gespräche mit Augsburg und SGE-Sportvorstand Fredi Bobic (47) auf Eis gelegt, trotz des expliziten Wechselwunsches des Österreichers könnte ein Deal also dennoch scheitern.

Auch in der Causa Trapp geht es nicht wirklich voran. So gebe es noch immer keine Freigabe von Seiten des französischen Meisters. Darüber hinaus könnte Trapp von PSG-Coach Thomas Tuchel (45) nach dem Abgang von Torwart-Oldie Gianluigi Buffon (41) zu Juventus Turin eine weitaus bedeutendere Rolle zugesprochen werden.

In beiden Fällen steht laut Informationen der Bild-Zeitung aber ein Ersatz in den Startlöchern. Im Tor könnte Frederik Rönnow (26) endlich seine Chance bekommen. Der Däne war zu Beginn der vergangenen Saison als eigentliche Nummer eins an den Stadtwald gewechselt, kurz darauf wurde ihm Trapp "vor die Nase gesetzt". Der Nationalkeeper gibt sich durchaus selbstbewusst: "Ich bin gut genug, um zu spielen, auch auf diesem Top-Niveau. Was in Bobics Büro passiert oder was Kevin macht, kann ich nicht beeinflussen". Im Falle einer Trapp-Rückkehr könnte Rönnow jedoch umgehend das Weite suchen.

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Als "Hinti"-Ersatz ranken sich Gerüchte um eine Verpflichtung von Hannover 96-Abwehrrecken Waldemar Anton. Der 22-Jährige erlebte einen bitteren Abstieg mit seinem (Noch-?) Arbeitgeber, könnte sich schließlich für einen Wechsel zurück in das Fußball-Oberhaus entscheiden. Doch genau wie Hinteregger würde Anton kein Schnäppchen werden. Hannover soll aufgrund einer fehlenden Ausstiegsklausel mindestens zehn Millionen Euro verlangen.

Auf die Eintracht warten in jedem Falle turbulente Wochen. Dass definitiv noch Nachholbedarf, personell wie konditionell herrscht, zeigte auch die bittere Testspiel-Pleite gegen den BSC Young Boys Bern (1:5/TAG24 berichtete).

Fotomontage: Frederik Rönnow (Li.) stünde als Eintracht-Keeper in den Startlöchern, Waldemar Anton soll als möglicher Hinteregger-Ersatz verpflichtet werden.
Fotomontage: Frederik Rönnow (Li.) stünde als Eintracht-Keeper in den Startlöchern, Waldemar Anton soll als möglicher Hinteregger-Ersatz verpflichtet werden.  © DPA

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