Hertha-Boss Preetz fordert klare Kante gegen Rassismus!

Berlin - Er war schon immer ein Mann der klaren Worte: Nach dem 0:0-Unentschieden beim 1. FSV Mainz 05 (TAG24 berichtete) äußerte sich Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz (51) am Samstagabend im ZDF-"Sportstudio" zum Thema Rassismus.

Hertha-Boss Michael Preetz (51) setzt mit seiner Mannschaft ein klares Zeichen gegen Rassismus und fordert dies auch von anderen. (Bildmontage)
Hertha-Boss Michael Preetz (51) setzt mit seiner Mannschaft ein klares Zeichen gegen Rassismus und fordert dies auch von anderen. (Bildmontage)  © DPA (Bildmontage)

"Ich finde, dass wir die verdammte Verpflichtung haben, aufzustehen und mindestens - wenn wir uns nicht politisch artikulieren wollen - Haltung zeigen können", forderte der Ex-Nationalspieler.

"Und das müssen wir in einer Zeit, in der jeder spürt, dass es nicht in die richtige Richtung geht", mahnte Preetz und nannte das "Stichwort Rechtsruck".

Die Hertha-Profis hatten sich unter anderem vor dem Ligaspiel gegen den FC Bayern München vor gut einer Woche in T-Shirts mit dem Aufdruck "In Berlin kannst du alles sein. Ausser Rassist." warmgemacht.

Laut Preetz habe der Fußball als populärste Sportart eine "Riesen-Aufmerksamkeit": "Wir haben die Möglichkeit, uns klar zu positionieren, wo wir stehen. Es ist eine politische Äußerung, aber vor allem ist es eine Frage von Haltung.

Ralf Rangnick (60), Trainer von Liga-Konkurrent RB Leipzig, hatte zuletzt gesagt, dass der Fußball "eine unpolitische Rolle einnehmen" solle, diese Aussage aber später wieder relativiert.

Dazu Hertha-Manager Preetz kritisch: "Ich teile diese Einschätzung von Ralf Rangnick überhaupt nicht. Wir sind alles mündige Bürger, ich hoffe, dass wir alle eine politische Meinung haben."

Titelfoto: DPA (Bildmontage)


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