Köln hat wieder einen Hauptmann: Was kann der Neue?

Köln – Wie der Vater, so der Sohnemann. Zwischen 1993 und 2001 spielte Ralf Hauptmann für den 1. FC Köln. In der kommenden Saison trägt dessen Sohn Niklas das FC-Trikot. Wir stellen den Neuen aus Dresden vor.
Niklas Hauptmann (r.) absolvierte 59 Zweitligapartien für Dynamo Dresden (Archivbild).
Niklas Hauptmann (r.) absolvierte 59 Zweitligapartien für Dynamo Dresden (Archivbild).  © DPA
Nach Lasse Sobiech und Louis Schaub präsentierten die Kölner am Mittwoch mit Niklas Hauptmann den dritten Neuzugang für die kommende Zweitligasaison (TAG24 berichtete).

Des einen Freud', des anderen Leid: Dresden verliert ein Eigengewächs, das sich zu einer echten Identifikationsfigur entwickelt hatte. Wie Vater Ralf machte Niklas seine ersten Schritte im Profi-Fußball in Dresden.

Nach seinem Aufstieg in die erste Mannschaft im Sommer 2016 ließ "Haupe" eine sehr gute erste Spielzeit folgen. Besonders auffallend sind die technischen Fähigkeiten des zentralen Mittelfeldspielers. Da ihm der Ball scheinbar am Fuß klebt und er immer wieder gekonnt Haken schlägt, heftet ihm auch der Beiname "Schlange" an.

Gern schleppt der 21-Jährige den Ball nach vorne und zeigt seine Qualitäten in der Spieleröffnung. Ein klassischer Spielmacher ist er aber (noch) nicht.

Seine Torgefährlichkeit konnte er in Dresden kaum unter Beweis stellen, da er meistens durch defensive Aufgaben gebunden war. Mit Pässen in die Schnittstellen setzt er aber gern die Kollegen in Szene.

Neben seinen sportlichen Fähigkeiten erfüllt der 21-Jährige ein weiteres Kriterium: Er wurde in Köln geboren. 17 Jahre nach dem Abschied seines Vaters aus der Domstadt will der Youngster an dessen Erfolge anknüpfen. Die Kölner Fans dürfen gespannt sein.

Titelfoto: DPA


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