Ex-Münchner über die Bundesliga: "Will einfach keiner mehr nach Deutschland"

München - Es sind Worte, die für Aufsehen sorgen: Der beim TSV 1860 München großgewordene Premier-League-Profi José Holebas (35) hat das sportliche Niveau der Fußball-Bundesliga im Vergleich zur englischen Liga deutlich kritisiert.

José Holebas (l.) spielt inzwischen bereits seit vier Jahren für den FC Watford.
José Holebas (l.) spielt inzwischen bereits seit vier Jahren für den FC Watford.  © Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

"So wie ich das mitbekomme, will einfach keiner mehr nach Deutschland", sagte der 35-Jährige vom FC Watford in einem Sportbuzzer-Interview.

"Wen hast du denn da noch großartig? Klar gibt es Vereine wie Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen oder den FC Schalke", meinte der in Aschaffenburg geborene Holebas und führte weiter aus: "Du hast in Deutschland nur vier, fünf gute Vereine, danach kommt nichts mehr."

Der griechische Nationalspieler war von 2006 bis 2010 beim TSV 1860 aktiv, ehe er über Olympiakos Piräus und den AS Rom nach England in die dortige Premier League kam. Im englischen Oberhaus spielt Holebas nun bereits seit vier Jahren für Watford.

"Die Vereine in der Premier League kannst du nicht mit anderen in Europa vergleichen. In der Premier League hat jeder Verein Geld - da geht ein gescheiter Spieler auch mal nicht gleich zu einem Top-Verein, um richtig Geld zu verdienen", sagte Holebas im Hinblick auf die höchste Spielklasse Englands.

José Holebas (l.) vom FC Watford hat deutliche Kritik an der Fußball-Bundesliga geübt.
José Holebas (l.) vom FC Watford hat deutliche Kritik an der Fußball-Bundesliga geübt.  © dpa/epa/peter

Titelfoto: dpa/epa/peter

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