Geld ist für Herthas Neuzugang Selke nicht das Wichtigste

Davie Selke hat beim Wechsel nach Berlin auf seinen Bauch gehört - und sich gegen England und mehr Geld entschieden.
Davie Selke hat beim Wechsel nach Berlin auf seinen Bauch gehört - und sich gegen England und mehr Geld entschieden.  © DPA

Leipzig/Berlin - Vor nicht mal einer Woche wurde der Wechsel von Leipzigs Davie Selke (22) zu Hertha BSC bekannt (TAG24 berichtete). Geld soll für den Stürmer dabei aber keine Rolle gespielt haben.

Vielmehr habe sich der 22-Jährige bei seiner Entscheidung ganz auf sein Bauchgefühl verlassen, wie er dem "Kicker" (Print) mitteilte. "Ich wollte nach der Phase in Leipzig, die nicht so gut gelaufen ist für mich, zu einem Verein, bei dem ich das Gefühl habe, dass er komplett hinter mir steht und ich dort Bedingungen vorfinde, um wieder regelmäßig spielen zu können", so Selke.

Wäre es ihm dabei ums Geld gegangen, wäre der Kicker jetzt wohl in England. Auch dort stand der zukünftige Berliner hoch im Kurs. Für den Wechsel ins Ausland fühle er sich aber noch nicht bereit.

Auch betonte Selke, dass er sich "nicht im Groll oder Zorn" von seinem alten Verein RB Leipzig verabschiedete. Vielmehr bedankt sich der Stürmer bei Geschäftsführer Oliver Mintzlaff: "Ich möchte ihm ein Riesenkompliment aussprechen, weil er versucht hat, so gut es geht auf meine Wünsche einzugehen. RB hatte ja keinen zeitlichen Druck, hätte erst einmal abwarten können, ob ich durch die EM nicht noch lukrativer werde.“

Ob Leipzig, Berlin oder England - von dem Stürmer wird man sicher noch Einiges hören!


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