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Leipziger Trikot-Skandal: Ein Fan-Bericht aus dem Stadion

RB Leipzig bezwang den BVB mit 1:0. MOPO-Redakteur Sebastian Günther war privat mit dabei.
MOPO-Redakteur Sebastian Günther war privat beim ersten Bundesliga-Heimspiel der Leipziger gegen den BVB vor Ort.
MOPO-Redakteur Sebastian Günther war privat beim ersten Bundesliga-Heimspiel der Leipziger gegen den BVB vor Ort.

Leipzig - Gleich vorab: Ich bin Dresdner. Also befangen. Dieser Bericht ist nicht neutral. Aber es geht um RB-Leipzig. Da gibt es keine Neutralität.

Ich mag RB nicht. Obwohl ich die Stadt Leipzig sehr cool finde, sogar kurze Zeit dort gewohnt und gearbeitet habe. Mit meiner Ablehnung zu diesem Verein und vor allem seiner Methoden kann ich als Dresdner aber gut leben. Im Fußball muss es nun mal auch einen Bösen geben. Das macht vieles leichter.

Letzten Samstag war ich nun zum ersten Mal bei einem RB Heimspiel im Zentralstadion, wie ich es gern noch nenne. Als Dresdner zu Besuch beim Feind. 

Nachdem wir sie im Pokal aber sensationell rausgeschmissen hatten, hatte ich kein schlechtes Gewissen. Hauptsächlich war ich ohnehin wegen Dortmund da, und erwartete ein munteres Dosenschießen.

Und siehe da, die Zeichen standen gut: die Stadt war schon am Samstagnachmittag voller Fußballfans. Gelb gekleidet. Augustusplatz bis Petersstraße, überall Dortmundfans.

Hier behauptet Leipzigs Poulsen den Ball vor Jung-Nationalspieler Julian Weigl.
Hier behauptet Leipzigs Poulsen den Ball vor Jung-Nationalspieler Julian Weigl.

Beim Einlass dann ein ähnliches Bild. Ganz viele gelbe Trikots. Mitten zwischen den (zugegeben auch vielen) Leipziger Farben. Gemeinsam und unbekümmert strömten sie Schulter an Schulter in die Zuschauerränge. Kannte ich so nicht, das Bild.

War auch nicht zu erwarten. Hatte RB gerade in der Woche zuvor sogar Leipzig-Shirts verschenkt (!), um gut bewaffnet in den „Kampf der Farben“ zu ziehen.

Das geht natürlich nur, weil man bei RB mit Merchandising kein Geld verdienen muss. Eine der Methoden, warum ich den Verein nicht mag.

Dass der „Kampf der Farben“ von Leipziger Seite nicht ganz fair gekämpft wurde, zeigte sich auch daran: Einige Fans in Gelb mussten am Stadion ihr BVB-Trikot ausziehen. Sonst kein Einlass. Geht’s noch? Hab ich so noch nie gesehen. Oberkörperfrei und bedeppert ließen sie die erniedrigende Prozedur über sich ergehen.

Es betraf zwar nur vereinzelte Blocks, aber trotzdem zahlreiche Besucher. Der Grund: RB möchte auf Krampf keine anderen Farben neben dem Gästeblock und in den Bereichen, wo die Ultras (hab ich die jetzt echt so genannt) sitzen (ja, die sitzen dort).

Einige Dortmunder Fans mussten gezwungenermaßen ohne Trikot ins Stadion. Für Sebastian eine "Frechheit".
Einige Dortmunder Fans mussten gezwungenermaßen ohne Trikot ins Stadion. Für Sebastian eine "Frechheit".

Mit eigenen Fans einen Block so voll zu bekommen, dass Gäste-Fans sich dort gar nicht erst reintrauen, klappt halt nicht. Also muss der Verein mit fragwürdigen Mitteln nachhelfen. Hauptsache, nach außen sieht es aus, als sei das ein rein Leipziger Block.

Sicher steht diese Regel in der Stadionordnung. Aber anders als in anderen Stadien, gilt in Leipzig in ZWEI von VIER Sektoren dieses Kleidungsverbot. In jeder der beiden Kurven hinter den Toren, sogar direkt neben dem Gästeblock. Das hatten Hunderte Dortmundfans nicht im Kleingedruckten gelesen, und mussten sich entsprechend ausziehen.

Auch Frauen sollen gezwungen worden sein, ihr Trikot auszuziehen. Das hat mein Kumpel (RB-Fan, sonst aber ganz in Ordnung), im Stadion dann Facebook entnommen. Selbst er schüttelte darüber den Kopf.

Um ehrlich zu sein: gesehen haben wir keine Frauen in Unterwäsche. Es wird ja auch viel hochgekocht, vor allem im Fußball und vor allem gegen RB. Aber allein die Methode, Menschen zu zwingen, sich zu entkleiden, ist für mich ein Skandal.

Deutschland diskutiert über ein Burka-Verbot, und im Leipziger Stadion sind T-Shirts unbeliebter Farben bereits verboten. Weil Red Bull die nicht will! Eine Frechheit, die zu Recht schon kurz nach Abpfiff in den Medien zerrissen wurde.

Vereins-Shirts verschenken und Gasttrikots verbieten. Leipzig hat es mal wieder geschafft, den ungleichen Wettbewerb, für den dieser Verein steht, zu thematisieren. Für mich ein Grund, vorerst nicht mehr zu RB zu gehen.

Dabei hätte man rückblickend ausschließlich die spielerisch recht gute Leistung von RB in den Mittelpunkt stellen können. Nun nicht mehr. RB-typische Nebengeräusche schaffen es, rein Sportliches zu übertönen.

So lange das so ist, wird RB es schwer haben, in der Liga ernst genommen zu werden. Außerhalb vom Spielfeld jedenfalls. Glückwunsch zum Sieg gegen den BVB. Aber noch mehr von solchen Gewinnern, und die Liga hat komplett verloren.

Fotos: privat, Imago, Twitter

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