RB-Boss Mintzlaff: "Wir werden um unsere Fankultur beneidet!"

Haben nach dem 4:1 gegen Monaco gut lachen: RB-Trainer Ralph Hasenhüttl (li.) neben Geschäftsführer Oliver Mintzlaff.
Haben nach dem 4:1 gegen Monaco gut lachen: RB-Trainer Ralph Hasenhüttl (li.) neben Geschäftsführer Oliver Mintzlaff.  © DPA

Leipzig - Rums! Und wieder einmal machen sich die Verantwortlichen von RB Leipzig ganz, ganz viele Freunde. RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff (42) behauptet nun: "Wir werden um unsere Fankultur beneidet!"

Die Freude über das souveräne 4:1 am vorletzten Spieltag der Champions-League-Gruppenphase bei der AS Monaco zaubert den Roten Bullen noch immer ein Lächeln ins Gesicht. Wenn auch der Fokus schon auf dem Wochenende und dem Bundesligaspiel gegen Werder Bremen liegt.

Am Mittwoch begegneten sich Leipzigs Stadtrivalen Lok und Chemie im Regionalliga-Duell. Dieses wurde von Ausschreitungen überschattet (TAG24 berichtete). Mit diesem Thema scheint RB keine Probleme zu haben.

"Es ist nicht so, dass wir Stadionverbote erteilen müssen", sagte Mintzlaff der "Sportbild". "Pyro und Gewalt haben im Stadion nichts verloren und wir sanktionieren jeden, der sich nicht benehmen kann. Da schauen wir genau hin", so der 42-Jährige.

Über die eigene Anhängerschaft hat der Manager ohnehin nur lobende Worte über. "Wir haben eine Fankultur, um die uns andere Vereine beneiden. Bei uns wird dieses Thema neu definiert", sagte Mintzlaff. Zudem wolle er gern noch mehr junge Fans für den amtierenden Vizemeister gewinnen.

Besonders die temporeiche und offensiv ausgerichtete Spielweise sorge für immer mehr Zuspruch. "Die Umfragen belegen, dass wir mittlerweile neben zwei Millionen Fans in Deutschland weiter an Sympathien gewinnen. Viele sind überrascht, wie nachhaltig und sorgsam wir mit Geld umgehen", sagte Mintzlaff. "Wir bedienen keine Klischees. Wichtig ist, dass wir weiterhin auf dem Boden bleiben. Wir sind nicht die neue Fußball-Macht in Deutschland."

Neben dem sicheren internationalen Überwintern peilt RB am Samstag einen Sieg gegen Werder Bremen an. Mit einem souveränen Erfolg steigen dann vielleicht auch die Sympathiewerte weiter.


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