"Kein Verein": FC Augsburg-Präsident ätzt gegen RB Leipzig

Wenn es nach FCA-Präsident Klaus Hofmann (50) ginge, würde RB Leipzig nicht in der Bundesliga spielen.
Wenn es nach FCA-Präsident Klaus Hofmann (50) ginge, würde RB Leipzig nicht in der Bundesliga spielen.  © DPA

Leipzig/Augsburg - Kein Recht auf Bundesliga? Der Präsident des FC Augsburg stichelt gegen die Roten Bullen.

Bei der Jahreshauptversammlung zeigte FCA-Präsident Klaus Hofmann Zähne: Laut dem 50-Jährigen sollte RB Leipzig nämlich auf keinen Fall eine Lizenz für die Bundesliga bekommen.

Doch warum ätzt der Augsburger gegen die Rot-Weißen? "Sie erfüllen die faktischen Voraussetzungen eines Vereins nicht. Juristisch mag das erlaubt sein, aber Leipzig hat nur 17 Mitglieder, da darf kein weiteres Mitglied rein", so Hofmann. Das berichtet Sport1.

Der FCA-Präsident wolle nun als eine Art Selbstversuch ebenfalls Mitglied bei RB Leipzig werden: "Das sollte doch möglich sein, schließlich erfüllt doch Leipzig die offiziellen Fakten bei der Lizenzierung. Regeln sind für alle gleich und nicht für einen gleicher!"

Bereits in der Vergangenheit hatte Hofmann seine Abneigung gegen den Vize-Meister nicht gerade versteckt. Bei seinem Amtsantritt hatte der 50-Jährige voller Häme für die Roten Bullen gesagt: "Ich freue mich über jede Leipzig-Niederlage und trinke darauf ein Bier."

Fairer Sportsgeist sieht wohl anders aus...


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