Stress vor dem Fest: RB-Sportdirektor nimmt sich seine Profis zur Brust

RB-Sportdirektor Ralf Rangnick hat die letzten Spiele seines Teams nicht einfach so abgehakt.
RB-Sportdirektor Ralf Rangnick hat die letzten Spiele seines Teams nicht einfach so abgehakt.  © DPA

Leipzig - Der Sportdirektor hat die Nase voll: Nach den jüngsten Auftritten seiner Mannschaft schlägt Ralf Rangnick (59) Alarm. RB Leipzigs Sportdirektor nimmt seine Spieler in die Pflicht.

Mit Blick auf die im neuen Jahr beginnende Rückrunde der Fußball-Bundesliga sagte er dem "Kicker": "Da müssen wir wieder unser wahres Gesicht zeigen."

Die Leipziger konnten keines der vergangenen fünf Pflichtspiele gewinnen und rutschten auf den fünften Platz ab. "Wir haben zuletzt nicht mehr den Fußball gespielt, für den wir stehen", sagte Rangnick.

Rangnick vermisste Konsequenz, Schärfe, Torgefahr und den Tiefgang im Spiel der RB-Mannschaft vor der Winterpause. "Wir haben in den letzten fünf Spielen nicht mehr das gespielt, was unsere DNA auszeichnet", sagte der 59-Jährige.

Tiefpunkt war das 2:3 im letzten Spiel des Jahres gegen Hertha BSC vor heimischer Kulisse, obwohl die Gäste aus Berlin über 80 Minuten lang in Unterzahl spielen mussten.

Mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit in der Europa League, in der es für die Leipziger nach dem Aus in der Champions League als Gruppendritter weitergeht, sagte Rangnick der "Bild": "Wenn du aus der Euro League für den Verein was mitnehmen willst, musst du sie fast schon gewinnen. Dann würdest du ab jetzt noch neun Spiele absolvieren müssen und hast fast nur noch englische Wochen."

Gegner der Leipziger im Achtefinale im Februar ist der SSC Neapel, Tabellenführer der Serie A vor Italiens Meister und Pokalsieger Juventus Turin.

Titelfoto: DPA


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