Schafft's RB? Rote Bullen in Frankfurt vor historischem Rekord

Natürlich ist Coach Hasenhüttl mit der Saison zufrieden. Einen Spannungsabfall nach der CL-Quali merkte der Österreicher am Donnerstag dennoch an.
Natürlich ist Coach Hasenhüttl mit der Saison zufrieden. Einen Spannungsabfall nach der CL-Quali merkte der Österreicher am Donnerstag dennoch an.  © picture point/Sven Sonntag

Leipzig - Von wegen die Saison ruhig ausklingen lassen. Für RB Leipzig geht es im letzten Spiel der Fußball-Bundesliga am Samstag bei Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr/Sky live) noch um einen besonderen Rekord.

Bei einem Sieg würde das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl mit dann 69 Zählern den Punktebestwert eines Neulings überbieten. Den hält noch der 1. FC Kaiserslautern aus der Meistersaison 1997/98, als die Pfälzer auf 68 Zähler kamen.

In jedem Fall kündigte Hasenhüttl am Donnerstag schon einmal ein Offensivspektakel an, das dem vom Bayern-Spiel am vergangenen Samstag (4:5) kaum nachstehen sollte.

"Wir wollen mit einem Sieg und damit einem guten Gefühl aus der Saison gehen, die Eintracht will sich noch einmal Selbstbewusstsein für das Pokalfinale holen. Das verspricht einiges", betonte der Österreicher mit Blick auf das Frankfurter Endspiel-Duell mit Borussia Dortmund.

Den Einzug in die Champions League durften die Roten Bullen bereits in Berlin feiern. In Frankfurt könnte ein historischer Bundesligarekord hinzukommt.
Den Einzug in die Champions League durften die Roten Bullen bereits in Berlin feiern. In Frankfurt könnte ein historischer Bundesligarekord hinzukommt.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Die eigene Niederlage gegen den Meister in letzter Sekunde sei abgehakt.

"Natürlich waren wir alle enttäuscht. Aber ich glaube, so etwas Spektakuläres hat man in der Bundesliga lange nicht erlebt und ich selbst auch noch nie. Wir haben auch aus dem Spiel viel gelernt", sagte Hasenhüttl.

Er hat nach dem Erreichen der Champions League im Team einen Spannungsverlust festgestellt. "Das ist normal. Aber in Frankfurt will sich jeder noch einmal zeigen", sagte der Trainer

Verzichten muss er auch in Frankfurt auf Innenverteidiger Willi Orban, dessen Verletzung noch nicht auskuriert ist. Auch der nach einem Kreuzbandriss im Aufbautraining stehende Lukas Klostermann werde nicht zum Kader gehören.

Ob die Top-Formation auflaufen wird oder einige Spieler der zweiten Reihe Einsatzmöglichkeiten bekommen, ließ Hasenhüttl offen.


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