Trainer-Hammer! RB Leipzigs Sportdirektor zurück auf die Bank, Hasenhüttl zum FC Bayern?

Leitet er bald wieder das Training in Leipzig? RB-Sportdirektor Ralf Rangnick (59) schließt eine Rückkehr auf die Trainerbank nicht aus, vor allem wenn Ralph Hasenhüttl den Vizemeister verlässt.
Leitet er bald wieder das Training in Leipzig? RB-Sportdirektor Ralf Rangnick (59) schließt eine Rückkehr auf die Trainerbank nicht aus, vor allem wenn Ralph Hasenhüttl den Vizemeister verlässt.  © DPA

Leipzig - Erst am Sonntag hatte Sportdirektor Ralf Rangnick (59) seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis 2021 verlängert (TAG24 berichtete), nun könnte er jedoch wieder auf der Trainerbank Platz nehmen - weil der Chefcoach zögert!

"Ich habe immer wieder betont, dass ich mich hier als Sportdirektor sehr wohlfühle. Ich möchte aber nicht komplett ausschließen, irgendwann noch einmal auf die Trainerbank zurückzukehren", sagte Rangnick zu "Bild". Diese Situation könnte nun tatsächlich eintreten.

Schon in der Saison 2015/16 coachte der 59-Jährige die Roten Bullen, weil seine Trainerfavoriten absagten. Er führte RB in die Bundesliga, holte danach Ralph Hasenhüttl (50) an die Pleiße.

Nach "Bild"-Informationen beschäftigt sich der Österreicher im Winter - wie von Rangnick eigentlich geplant - nicht mit einer vorzeitigen Ausdehnung seines Arbeitspapiers. Dieses läuft bis 2019. "Wir haben keinen Zeitdruck", betonte der Sportdirektor. Den hätte man erst Anfang 2019.

Hat Grund zur Freude: Trainer Ralph Hasenhüttl (50) führte RB Leipzig gleich im ersten Bundesligajahr zur Vizemeisterschaft, bringt sich dadurch in die Notizblöcke der großen Vereine.
Hat Grund zur Freude: Trainer Ralph Hasenhüttl (50) führte RB Leipzig gleich im ersten Bundesligajahr zur Vizemeisterschaft, bringt sich dadurch in die Notizblöcke der großen Vereine.  © DPA

"Ralph macht mit seinem Trainerteam einen hervorragenden Job und fühlt sich bei uns sehr wohl", sagte der 59-Jährige.

"Er weiß, dass wir ein sehr attraktiver Klub mit großem Potenzial sind und auch zukünftig versuchen werden, uns regelmäßig für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren." Rangnick scheint mit derartigen Aussagen ins Hasenhüttlsche Gewissen einreden zu wollen.

Vielleicht pokert der Trainer aber auch mit einem Engagement beim FC Bayern. Jupp Heynckes (72), der als "Retter in der Not" nur bis Sommer 2018 beim Rekordmeister zugesagt hatte, könnte dann vom 50-jährigen Vizemeister-Trainer abgelöst werden. Aber bis diese (nicht ganz so abwegige) Konstellation eintritt, fließt noch viel Wasser die Pleiße hinunter.

Fakt: Länger als drei Jahre coachte Hasenhüttl noch keinen Klub. Hält er diese Statistik ein, sucht er sich spätestens im Sommer 2019 einen neuen Arbeitgeber.

Sicher macht der 50-Jährige eine vorzeitige Verlängerung auch von den Transferaktivitäten des Vizemeisters abhängig. Mittelfeldstar Naby Keita (22) wechselt im Sommer schon fix nach Liverpool.


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