Familie und Berater zu gierig? RB Leipzig schickt Wunderkind wieder heim

Die Verhandlungen über einen Transfer von Wunderkind Úmaro Embaló (16) sind in letzter Sekunde geplatzt.
Die Verhandlungen über einen Transfer von Wunderkind Úmaro Embaló (16) sind in letzter Sekunde geplatzt.  © Imago

Leipzig - Der Transfer des 16-jährigen Úmaro Embaló vom portugiesischen Spitzenclub Benfica Lissabon zum Bundesligisten RB Leipzig ist geplatzt.

Das gab der sächsische Verein am Mittwoch bekannt. Man konnte sich in wichtigen Punkten nicht einigen, sagte ein RB-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Offenbar ging es dabei mal wieder nur um eine Sache: Geld. Grund für den Abbruch der Gespräche waren nach Informationen der "BILD" die finanziellen Beteiligungen von Familie und Beratern.

Die Verhandlungen mit dem gebürtigen Guineer Embaló, seinem Berater und Benfica zogen sich über Wochen hin. Der Spieler weilte bereits seit einigen Tagen in Leipzig.

Medienberichten zufolge hatten auch der FC Barcelona und Manchester United Interesse gezeigt. Rund 15 Millionen Euro plus Nachschläge waren als Transfersumme für den jungen Flügelspieler kolportiert worden.

Man habe klare Grenzen, über die man nicht hinausgehe, sagte der RB-Sprecher. Vorstandschef Oliver Mintzlaff hatte bereits früher betont, man lasse sich nicht zum Spielball von Spielerberatern machen.

Dieser Linie waren die Leipziger sowohl im Fall Emil Forsberg als auch bei Naby Keita treu geblieben.


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