RB-Sportdirektor Ralf Rangnick ist "mit ganzem Herzen Leipziger"

Ralf Rangnick fühlt sich in Leipzig pudelwohl und denkt "jetzt, wo es anfängt, richtig Spaß zu machen" nicht ans Aufhören.
Ralf Rangnick fühlt sich in Leipzig pudelwohl und denkt "jetzt, wo es anfängt, richtig Spaß zu machen" nicht ans Aufhören.  © DPA

Leipzig - RB-Sportdirektor Ralf Rangnick leistet beim Vizemeister ganze Arbeit - das zeigen die Resultate der abgelaufenen Saison. Auch privat scheint sich der 58-Jährige in der Messestadt äußerst wohl zu fühlen.

Leipzigs hochumworbener Mittelfeldstar Naby Keita (22) soll schnellstmöglich verlängern - über sein bisheriges Vertragsende 2020 hinaus (TAG24 berichtete). Auch die Eliminierung der angeblich derzeit verankerten Ausstiegsklausel, die nach Medieninformationen 2018 oder 2019 greifen könnte, wird im gleichen Zug angestrebt.

Rangnicks Vertrag hingegen läuft "nur" noch zwei Jahre bis 2019. Wieso sollte Keita also länger bleiben als der Sportdirektor selbst?

"Wie kommen Sie darauf, dass ich hier aufhöre? Jetzt, wo es anfängt, richtig Spaß zu machen", sagte er im Sportbuzzer-Interview.

"Wenn der Verein den Wunsch hat, unsere Zusammenarbeit auszuweiten, setze ich mich mit Oliver Mintzlaff zusammen", sagte Rangnick, "ich bin mit ganzem Herzen Leipziger und fühle mich in dieser wunderschönen Stadt pudelwohl."

Könnte RB Leipzig auch ohne seinen Sportdirektor erfolgreich sein? Ralf Rangnicks Wissen sei "kein Herrschaftswissen, sondern wird geteilt. Wenn ich eines Tages aufhöre, möchte ich ein in jeder Hinsicht bestelltes Feld hinterlassen."

Übrigens: Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) gab am Mittwoch bekannt, dass der neue Bundesliga-Spielplan am 29. Juni veröffentlicht wird. Dann steht fest, wer Leipzigs erster Gegner in der 2. Saison der deutschen Beletage ist.


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