Wegen vieler Gegentore: Keeper Gulacsi rüttelt Mitspieler wach

In der Rückrunde öfter gefordert, als in der Hinserie: RB-Keeper Peter Gulácsi (hier gegen Dennis Diekmeier beim 0:3 gegen den HSV).
In der Rückrunde öfter gefordert, als in der Hinserie: RB-Keeper Peter Gulácsi (hier gegen Dennis Diekmeier beim 0:3 gegen den HSV).  © Picture Point / dpa

Leipzig - Aufsteiger RB Leipzig hat nach sieben Rückrundenspielen bereits doppelt so viele Gegentore kassiert, wie zum gleichen Zeitpunkt der Hinserie. Stammtorhüter Peter Gulácsi weiß, woran dies liegt.

15 Punkte, 12:5 Tore. So sah die Ausbeute für Aufsteiger RB Leipzig nach den ersten sieben Spieltagen in der Bundesliga aus. In der Rückrunde läuft es aktuell alles andere als rund.

10 Punkte holten die Roten Bullen im selben Zeitfenster der Rückserie. 9:10 Tore stehen zu Buche. Zudem setzte es in den letzten sechs Begegnungen satte drei Niederlagen. Das war man zum Beginn der Saison nicht gewohnt.

Doch woran scheitert es aktuell? Torhüter Peter Gulácsi (26) scheint den Grund der Mini-Krise zu kennen.

"Natürlich ist die Situation anders als in der Hinrunde, als wir als Aufsteiger vielleicht noch nicht jenen Respekt hatten, der uns inzwischen wegen unseres Tabellenplatzes entgegengebracht wird", sagte der ungarische Nationalkeeper laut sportal.de gegenüber dem Kicker Sportmagazin.

"Wir müssen vermeiden, dass wir so viele Chancen gegen uns zulassen, wie das zuletzt der Fall war", appellierte Gulácsi an seine Mannschaft. Allerdings sieht der 26-Jährige keinen Grund, Alarm zu schlagen. "Wir spielen eine überragend-fantastische Saison und haben keinen Grund, uns Sorgen zu machen."

Das letzte Spiel gegen Wolfsburg (0:1) war laut Gulácsi "eines unserer schwächsten in dieser Saison". Gegen Bremen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) hoffen die Leipziger auf weniger Gegentore als zuletzt und nach zwei sieglosen Spielen wieder auf einen Dreier. Peter Gulácsi will seinen Beitrag dazu leisten.


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