Paukenschlag auf Schalke! Manager Heidel hört auf

Schalke - Paukenschlag auf Schalke! Manager Christian Heidel hat seinen Rücktritt beim Fußball-Bundesligisten spätestens zum Saisonende erklärt.

Spätestens im Sommer wird sich Christian Heidel (55) von Schalke verabschieden.
Spätestens im Sommer wird sich Christian Heidel (55) von Schalke verabschieden.  © DPA

Das teilte der Club kurz nach dem 0:3 bei Heidels Ex-Club FSV Mainz 05 mit.

Zuvor hatten das Fachmagazin "Kicker" und die Funke-Mediengruppe darüber berichtet.

Christian Heidel informierte die Königsblauen darüber, dass er seinen bis zum 30. Juni 2020 geltenden Vertrag vorzeitig auflösen, sein Vorstandsamt niederlegen und seine Tätigkeit für den Club beenden möchte.

Der Schalker Aufsichtsrat entsprach seinem Wunsch.

"Ich habe in meinem Leben immer konsequent gehandelt. Deshalb habe ich schon am vergangenen Montag Aufsichtsratschef Clemens Tönnies über meinen festen Entschluss informiert. Ich hoffe, dass wir im Club nun den Blick ganz auf die Zukunft richten können. Schalke 04 ist mir in den vergangenen drei Jahren sehr ans Herz gewachsen. Meine Freundschaft zu Clemens Tönnies wird mein Engagement für diesen tollen Verein sicherlich überdauern. Bis eine Nachfolge gefunden ist, stehe ich natürlich weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung", wird Heidel auf der Homepage der Gelsenkirchener zitiert.

"Ich bedauere diesen Schritt, der Christian Heidel ganz sicher nicht leichtgefallen ist. Wir werden bis zur Übergabe der Geschäfte selbstverständlich vertrauensvoll und verantwortungsbewusst zusammenarbeiten", erklärte Clemens Tönnies, der Aufsichtsratsvorsitzende vom FC Schalke 04 und gab zu von der Entscheidung Heidels überrascht worden zu sein.

Christian Heidel (55) verkündete seinen Abschied ausgerechnet nach einem Spiel gegen seinen Ex-Verein.
Christian Heidel (55) verkündete seinen Abschied ausgerechnet nach einem Spiel gegen seinen Ex-Verein.  © DPA
Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies wurde von der Entscheidung überrascht.
Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies wurde von der Entscheidung überrascht.  © DPA

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