Nach Klatsche gegen Hannover: VfB trennt sich von Korkut

Stuttgart - Personal-Hammer am Sonntagmorgen: Nach der herben 1:3-Klatsche gegen Hannover 96 trennt sich der VfB Stuttgart von Trainer Tayfun Korkut!

Seine Zeit in Stuttgart ist vorbei: Tayfun Korkut.
Seine Zeit in Stuttgart ist vorbei: Tayfun Korkut.  © DPA

Wie der Verein auf seiner Homepage sowie Twitter mitteilt, sei "die Entscheidung gefallen, Tayfun Korkut sowie seine beiden Co-Trainer Ilija Aracic und Steven Cherundolo mit sofortiger Wirkung von ihren Aufgaben freizustellen".

Laut Verein sollen bis auf weiteres Andreas Hinkel, Athletiktrainer Matthias Schiffers, Torwarttrainer Marco Langner und Andreas Schumacher das Training der Mannschaft leiten. Noch am Samstagabend hatte sich der Verein hinter Tayfun Korkut gestellt. Sportvorstand Michael Reschke: "Die Trainerfrage stellt sich nicht."

Am Sonntag war das schon Schnee von gestern. Die Entscheidung sei schwer gefallen, wird VfB-Präsident Wolfgang Dietrich in der Vereins-Mitteilung zitiert: "Nach dem erfreulichen Verlauf der vergangenen Saison waren wir zuversichtlich, mit Tayfun Korkut als Cheftrainer in der neuen Spielzeit die positive Entwicklung weiterführen zu können. Leider ist das nicht gelungen." Über allem stehe die Verantwortung für den VfB Stuttgart und dessen sportliche Zukunft, so Dietrich.

Reschke bemängelte die ausbleibende sportliche Entwicklung im Lauf der Saison. Diese "und die negativen Ergebnisse haben uns dazu bewogen, diesen Schritt zu vollziehen."

Korkut war Anfang des Jahres zum VfB gestoßen, folgte dort auf Hannes Wolf. Nach einem zunächst frostigen Empfang durch die VfB-Fans fasste der Neue Fuß und führte den Cannstatter Club zum Klassenerhalt.


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