War das Lukakus letzte Stunde im Everton-Dress?

Lukaku (l.) legte einen relativ lustlosen Auftritt im DDV-Stadion hin.
Lukaku (l.) legte einen relativ lustlosen Auftritt im DDV-Stadion hin.

Dresden - War es sein letzter Auftritt im Dress des FC Everton? Die Fußballfans in Dresden durften am Sonnabend beim Bundeswehrkarriere-Cup 2016 Belgien-Star Romelu Lukaku erleben.

Doch gut möglich, dass der 23-Jährige ausgerechnet im DDV-Stadion das letzte Spiel für den Premier-League-Klub bestritten hat.

Denn der FC Chelsea jagt den Stürmer, ist offenbar bereit, unglaubliche 90 Millionen für ihn hinzublättern. Sein Können ließ der Mann mit der Rückennummer 10 am Sonnabend während der Begegnung gegen Betis Sevilla (1:1) nicht aufblitzen, wirkte lustlos und holte sich Gelb wegen Meckerns ab.

Doch allein seine Erscheinung ist imposant. Lukaku ist 1,91 Meter groß, 94 Kilo schwer und hat Schuhgröße 49. Einige Betis-Spieler gingen dem Zweikampf mit diesem "Schrank" wohl bewusst aus dem Weg. Er suchte die Konfrontation aber auch gar nicht erst.

Nach einer Stunde war Schluss für Lukaku.
Nach einer Stunde war Schluss für Lukaku.

Im Spiel gegen Dynamo am Freitagabend schaute Lukaku nur von der Bank aus zu. In der ersten Hälfte am Sonnabend konnte er keine Akzente setzen.

Sein Team ging zwar nach einem Eigentor von Aissa Mandi (13. Minute) in Führung, doch Betis glich zehn Minuten später durch den Italo-Argentinier German Pezzella aus.

Da es 1:1 nach 90 Minuten stand, musste das Elfmeterschießen entscheiden. In dem setzte sich Betis am Ende durch.

In der 2. Halbzeit wurde Lukaku in der 60. Minute ausgewechselt, damit war sein Gastspiel in Dresden und wohl auch seine Zeit beim FC Everton beendet.

Übrigens hatte Chelsea den 23-Jährigen bereits seit 2011 unter Vertrag, jedoch wurde er nach West Brom und Everton verliehen. Im vergangenen Sommer zahlte Everton dann 35,36 Millionen, um den Belgier fest zu verpflichten.

Nun geht sein Weg offenbar zurück und bei einer Ablöse von 90 Millionen hätte Everton dabei kein schlechtes Geschäft gemacht.

Fotos: Lutz Hentschel


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