Beim Comeback durfte CFC-Verteidiger Scheffel gegen Super-Stars ran

Auch am Ball war Tom Scheffel wieder ganz der Alte.
Auch am Ball war Tom Scheffel wieder ganz der Alte.  © Picture Point / Kerstin Kummer

Chemnitz - Einen schöneren Tag für sein Comeback konnte CFC-Verteidiger Tom Scheffel nicht erwischen!

Zum ersten Mal stand er am Wochenende wieder in einem Pflichtspiel auf dem Platz. Der Gegner: Rekordmeister Bayern München. Die Gegenspieler: Superstars wie Franck Ribery, Thomas Müller, Robert Lewandowski.

"Im Spiel denkst du nicht jede Sekunde daran, wer dir gegenübersteht. Da willst du einfach nur den Zweikampf, das Lauf- oder Kopfballduell gewinnen", so Scheffel: "Mit etwas Abstand, wenn die Anspannung abfällt, realisierst du das aber schon."

Scheffel hat die 90 Minuten im DFB-Pokal und das Drumherum genossen. "Es war ja nicht nur der FC Bayern, sondern die gesamte Stimmung im erstmals ausverkauften Stadion, die lautstarke Unterstützung von den Fans, eine ganze Stadt im Fußballfieber."

Ohne Respekt vor großen Namen agierte Tom Scheffel im Pokalduell mit Bayern München. Bei seinem Comeback traf der Chemnitzer unter anderem auf Top-Torjäger Robert Lewandowski (l.).
Ohne Respekt vor großen Namen agierte Tom Scheffel im Pokalduell mit Bayern München. Bei seinem Comeback traf der Chemnitzer unter anderem auf Top-Torjäger Robert Lewandowski (l.).

Der 12. August 2017 hat sich fest in seinem Gedächtnis eingebrannt - daran lässt das himmelblaue Eigengewächs keinen Zweifel.

In der 3. Liga stand Scheffel das letzte Mal am 2. April 2016 auf dem Platz. Damals siegte der CFC mit 5:1 gegen Mainz II. - doch dieser Sieg geriet fast zur Nebensache.

Scheffel zog sich an diesem Tag seinen zweiten Kreuzbandriss binnen eines Jahres zu (TAG24 berichtete). Monatelang quälte er sich durch die Reha. Nun sein Comeback!

"Ich habe die komplette Vorbereitung durchgezogen, in jedem Training gezeigt, dass ich da bin, der Mannschaft helfen möchte", sagt Scheffel, der in dieser Saison bislang Neuzugang Laurin von Piechowski den Vortritt lassen musste. Der 23-Jährige laboriert derzeit an einer Wadenverletzung und verpasste das Bayern-Duell.

"Wir haben gesehen, dass man nie aufgeben darf, dass man mit einer hohen Einsatz- und Laufbereitschaft auch gegen die Bayern gut verteidigen kann", erklärt Scheffel: "Dieser Wille muss immer vorhanden sein. Egal, ob man gegen München oder Meppen spielt."


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