„Am liebsten hätte ich schon in Dresden gespielt“

Dieses Foulspiel des Kielers Tim Siedschlag zog für Tim Danneberg eine längere Verletzungspause nach sich. Am Sonnabend gegen Münster will „Danne“ erstmals wieder auflaufen.
Dieses Foulspiel des Kielers Tim Siedschlag zog für Tim Danneberg eine längere Verletzungspause nach sich. Am Sonnabend gegen Münster will „Danne“ erstmals wieder auflaufen.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Tim Danneberg (29) ist zurück! „Und das ist gut so“, sagt der Mittelfeld-Stratege. „Am liebsten hätte ich schon in Dresden gespielt.“

Das ging aber leider nicht. Die Ärzte gaben für seinen Einsatz im Sachsenderby kein grünes Licht. „Das Risiko war einfach zu groß. Fußball ist eine Kontakt-Sportart. Wäre ich in Dresden wieder auf die Schulter gefallen, hätte ich vielleicht operiert werden und drei Monate lang pausieren müssen“, berichtet Danneberg.

Am 4. Spieltag beim 4:2-Heimsieg gegen Holstein Kiel war er an der Mittellinie von Tim Siedschlag zu Fall gebracht worden. Dabei kugelte er sich die rechte Schulter aus. Nach einer kurzen Behandlung an der Seitenlinie spielte „Danne“ weiter.

Später diagnostizierten die Ärzte einen Haarriss im Schultergelenk. „Die eine Hälfte der Mediziner war für eine Operation, die andere Hälfte für eine konservative Behandlung.“ Danneberg entschied sich für Letzteres. Am Sonnabend im Heimspiel gegen den Tabellen-3. Preußen Münster steht er dem CFC erstmals wieder zur Verfügung.

Am Mittwoch stieg er ins Mannschaftstraining ein. Fleißig war er bereits in den Tagen zuvor.

„Mit unserem Athletik-Trainer Hermann Kretschmann habe ich täglich an der Ausdauer und Sprungkraft gearbeitet. Ich bin bei 100 Prozent“, so Danneberg. Er will mithelfen, dass die Himmelblauen am Sonnabend den nächsten Heimsieg einfahren. „Ich bin heiß darauf, endlich wieder auf dem Platz zu stehen!“

Foto: p.p./Kummer


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