Trainer Heine will heute die drei Punkte!

Torjäger Anton Fink (l.) ist wieder dabei. Sehr zur Freude von Trainer Karsten Heine, der heute drei Punkte einfahren will.
Torjäger Anton Fink (l.) ist wieder dabei. Sehr zur Freude von Trainer Karsten Heine, der heute drei Punkte einfahren will.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Am Donnerstagmittag war Trainer Karsten Heine (60) noch frohen Mutes, dass sein Torjäger Frank Löning (34) im heutigen Auswärtsspiel bei der SG Sonnenhof Großaspach dabei sein kann.

Als der CFC gestern Richtung Baden-Württemberg abfuhr, saß Löning aber nicht mit im Bus. Die abschließende ärztliche Untersuchung hatte ergeben, dass das Einsatz-Risiko zu groß ist.

Außenverteidiger Kevin Conrad (25), der gegen Münster (0:1) mit einer Knieverletzung raus musste, ist rechtzeitig fit geworden. „Seine Beschwerden sind abgeklungen. Ich bin optimistisch, dass er spielen kann“, verriet Heine.

„Wir werden alles dafür tun, damit wir die drei Punkte einfahren können“, sagte der CFC-Trainer, der beim „Unternehmen Auswärtssieg“ auch wieder auf Kapitän Anton Fink (28) zurückgreifen kann.

Frank Löning zog sich am 5. Spieltag einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. Seitdem muss er mit der Zuschauerrolle leben.
Frank Löning zog sich am 5. Spieltag einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. Seitdem muss er mit der Zuschauerrolle leben.

Soll es heute mit drei Zählern klappen, müssen die Himmelblauen deutlich mehr Torgefahr entwickeln als beim 0:1 in Dresden. Das weiß auch Heine.

„Im Fußball ist es nun einmal so, dass sich ordentliche Leistungen nicht immer in Punkten widerspiegeln.“

Das war zuletzt nicht immer der Fall. Aus vier Partien erkämpften die Chemnitzer magere drei Punkte und erzielten lediglich ein Tor.

„Fakt ist, dass wir es hinbekommen müssen, unsere guten Leistungen in Punkte umzumünzen. Davon haben wir nach acht Spieltagen eindeutig zu wenig“, betonte Heine. Auswärts holte der CFC in vier Partien vier Zähler - auch diese Bilanz ist ausbaufähig. Sonst rücken die Spitzenplätze in weite Ferne.

Röseler: „Notfalls dreckig gewinnen“

Nils Röseler hat seit dem 1:0- Sieg in Cottbus einen Stammplatz in der Innenverteidigung. In Großaspach könnte er mit einem dreckigen Sieg gut leben.
Nils Röseler hat seit dem 1:0- Sieg in Cottbus einen Stammplatz in der Innenverteidigung. In Großaspach könnte er mit einem dreckigen Sieg gut leben.

Am 1. Spieltag beim 0:0 in Aalen reichte es für Abwehrmann Nils Röseler (23) nur zu einem Kurz-Einsatz. Seit dem 1:0 in Cottbus ist er aus der Innenverteidigung des CFC aber nicht mehr wegzudenken.

An der Seite von Marc Endres (24) will Röseler auch heute seinen Mann stehen und dabei mithelfen, dass der CFC den zweiten Auswärtssieg der Saison feiern kann. „Großaspach ist eine Mannschaft, die defensiv sehr gut steht und viele groß gewachsene Spieler in ihren Reihen hat“, sagt Röseler. Das ändert nichts an seinem Ziel: „Wir wollen dort gewinnen.“

Im vergangenen Jahr klappte das nicht. „Damals haben wir unglücklich 0:1 verloren und einen Foulelfmeter verschossen“, erinnert sich Röseler, der heute etwas nicht erleben will: Dass der CFC erneut gut spielt, beim Abpfiff aber mit leeren Händen dasteht. „Wenn es nötig ist, müssen wir auch mal dreckig gewinnen“, betont Röseler.

Fotos: picture point/Kummer


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