CFC-Koch kocht vor Wut: "So ein Scheißtor!"

Die Enttäuschung über die Niederlage in Regensburg ist Jan Koch anzusehen. Der Chemnitzer ärgerte sich vor allem über das alles entscheidende Gegentor zum 2:3.
Die Enttäuschung über die Niederlage in Regensburg ist Jan Koch anzusehen. Der Chemnitzer ärgerte sich vor allem über das alles entscheidende Gegentor zum 2:3.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Regensburg - CFC-Verteidiger Jan Koch fehlten nach dem 2:3 in Regensburg etwas die Worte. „Es zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Wochen, dass wir es einfach nicht schaffen, ohne Gegentore aus den Spielen zu gehen“, ärgerte sich der 21-Jährige.

„Wir kommen so stark zurück, und dann kassieren wir wieder so ein Scheißtor. Da stimmt die Zuordnung nicht, vielleicht müssen wir auch schneller herausrücken. Dass der Ball dann auch noch so rein kullert, passt zu unserer Saison“, ergänzte Koch, der im Nachwuchsbereich einst für die Regensburger spielte.

70 Minuten lang war von der CFC-Offensive wenig zu sehen. Die Platzherren führten durch das Tor von Bennedikt Saller hoch verdient. Dann drehten Dennis Mast, Anton Fink und Björn Jopek plötzlich auf.

Nach glänzender Vorarbeit von Fink scheiterte Tom Baumgart an Schlussmann Philipp Pentke. Sekunden später verfehlte Jopek nur um Zentimeter das Tor. In diese Drangphase hinein fiel das 2:0 durch Kolja Pusch - Keeper Kevin Kunz ließ den Ball durch die Hände rutschen.

Der CFC bewies Moral und glich innerhalb von zwei Minuten aus. Mast bediente Baumgart, dessen Kopfball entschärfte Pentke. Im Nachsetzen gelang Danny Breitfelder der Anschluss. Dann setzte Fink Baumgart stark in Szene, der 19-Jährige überlupfte Pentke - 2:2!

Doch der CFC hat seit Wochen ein großes Abwehrproblem - und so reichte es wieder nicht für etwas Zählbares. Marc Lais lenkte den Schuss von Andreas Geipel unhaltbar ab. Die Himmelblauen verloren zum dritten Mal in Folge. Höchste Zeit, dass die verkorkste Saison zu Ende geht.


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