Keeper Kunz freut sich auf geiles Spiel in Dresden

Ein Spiel gegen Schwarz-Gelb hat Kevin Kunz in dieser Saison bereits bestritten. Gegen Borussia Dortmund hieß es im DFB-Pokal 0:2. Hier klärte der CFC-Torhüter gegen Lukasz Piszczek.
Ein Spiel gegen Schwarz-Gelb hat Kevin Kunz in dieser Saison bereits bestritten. Gegen Borussia Dortmund hieß es im DFB-Pokal 0:2. Hier klärte der CFC-Torhüter gegen Lukasz Piszczek.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Kevin Kunz (23) wird am trainingsfreien Montag zufrieden den „Kicker“ durchgeblättert haben. Das Fachblatt kürte ihn zum „Spieler des Tages“.

Völlig zurecht. Denn dass beim 1:0-Heimsieg gegen Wehen Wiesbaden hinten die Null stand, war zum großen Teil ein Verdienst des CFC-Keepers. In den Schlussminuten wuchs der 1,93 Meter große Kunz über sich hinaus und parierte mehrmals großartig.

„So einen Torhüter, der in der entscheidenden Phase den Sieg festhält, wünscht man sich“, gab es von Innenverteidiger Nils Röseler (23) ein dickes Kompliment.

Kunz selbst blieb bescheiden. „Es freut mich, dass ich etwas zum Sieg beitragen konnte. Aber wenn man wenig zu tun bekommt und 1:0 gewinnt, ist man auch glücklich. Als Keeper wünscht du dir eher eine schnelle Führung und ein Spiel, in dem du wenig aufs Tor bekommst.“

Torhüter Kevin Kunz gibt lautstarke Kommandos an seine Vorderleute. Das zeigt Wirkung. In drei von sechs Punktspielen blieben die Chemnitzer ohne Gegentor.
Torhüter Kevin Kunz gibt lautstarke Kommandos an seine Vorderleute. Das zeigt Wirkung. In drei von sechs Punktspielen blieben die Chemnitzer ohne Gegentor.

Kunz waren die vielen Glückwünsche fast schon unangenehm. Er sieht sich als Teil der Mannschaft. „Sie ist immer für mich da, jeder kämpft für jeden. Und wenn es meine Mitspieler nicht schaffen, den Schuss zu blocken, oder wir stehen taktisch mal nicht richtig, dann muss ich da sein.“

Kunz musste gegen Wiesbaden aber auch mit ansehen, wie seine Teamkollegen vor dem 1:0 durch Alexander Dartsch gute Möglichkeiten vergaben. „In diesen Momenten ist es ganz schwer, im eigenen Strafraum zu stehen. Am liebsten willst du da von hinten das Ding selbst reinschießen. Aber das ist Fußball. Da geht nun mal nicht jeder Ball rein.“

Der CFC-Schlussmann will auch am Sonntag als Sieger vom Platz gehen. „Wir haben mit Dynamo einen richtig schweren Brocken vor der Brust. Ich freue mich auf ein geiles Spiel und die ganz besondere Stimmung in Dresden. Dieses Derby wird heiß umkämpft sein.“

Fotos: Frank Kruczynski


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0