Scheidender Mast lobt CFC-Trainer: "Habe das bekommen, was ich wollte!"

Oft saß Dennis Mast auch nur auf der Tribüne,hier mit Freundin Frances.
Oft saß Dennis Mast auch nur auf der Tribüne,hier mit Freundin Frances.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Chemnitz - CFC-Offensivspieler Dennis Mast (35 Spiele, sieben Tore) erlebte den Abgang von Trainer Sven Köhler leibhaftig mit.

Als Sport-Vorstand Steffen Ziffert am 19. Mai das Ende von Köhler verkündete, saß die Leihgabe aus Bielefeld direkt daneben. Es war eine von vielen Geschichten, die Mast beim CFC erlebte, wie der 25-Jährige im Gespräch mit TAG24 verriet.


TAG24: Haben Sie Ihre Wohnung in Chemnitz schon geräumt?

Mast: „Nein, ich bin gerade mit meinem Bruder in Berlin unterwegs. Derzeit pendele ich viel zwischen Berlin, wo mein Elternhaus ist, und Cottbus, wo meine Freundin ihre Ausbildung macht. Nach Chemnitz komme ich spätestens Ende des Monats, dann muss ich den Umzug meistern.“

TAG24: Es geht also definitiv zurück zum Zweitligisten Bielefeld?

Mast: „Das ist der aktuelle Stand. Ab Juli habe ich wieder Vertrag in Bielefeld. Ich kenne Arminia-Trainer Jeff Saibene noch nicht. Er hat seinen Vertrag auch erst in dieser Woche verlängert. Ich gehe davon aus, dass wir uns demnächst treffen und in einem persönlichen Gespräch kennenlernen werden.“

Für Dennis Mast (l., gegen Paderborns Sebastian Heidinger) geht es nach einem turbulenten Jahr und 35 Drittligaeinsätzen für den CFC zurück nach Bielefeld.
Für Dennis Mast (l., gegen Paderborns Sebastian Heidinger) geht es nach einem turbulenten Jahr und 35 Drittligaeinsätzen für den CFC zurück nach Bielefeld.  © Picture Point/Kerstin Kummer

TAG24: Was nehmen Sie aus Ihrem Jahr beim CFC mit?

Mast: „Für mich persönlich war es eine gute Zeit. Ich habe das bekommen, was ich wollte. Ich hatte mir ganz bewusst den CFC ausgesucht, weil Trainer Sven Köhler meine Art, Fußball zu spielen, kannte. Ich habe bei ihm viel Spielpraxis bekommen, bin jetzt wieder im Rhythmus drin. Als Verein und Mannschaft hatten wir natürlich komplett andere Vorstellungen von dieser Saison.“

TAG24: Warum wurde der erhoffte Spitzenplatz verpasst?

Mast: „Vieles hat einfach nicht zusammengepasst. Es gab Spieler, die hatten Probleme mit dem Trainer. Der wiederum hatte keinen leichten Stand, wurde seit Februar permanent in Frage gestellt, obwohl wir damals nur drei Punkte hinter einem Aufstiegsplatz lagen. Hinzu kamen viele Verletzungen und Umstellungen in der Mannschaft sowie die Finanzprobleme des Vereins. Irgendwann haben wir uns von dieser ständigen Unruhe anstecken lassen.“

TAG24: Sie saßen am 19. Mai auf dem Podium neben Köhler, als sein Aus bekannt gegeben wurde…

Mast: „Die Tage zuvor war ja schon viel spekuliert worden. Die Version von Steffen Ziffert zu hören, war für mich dann aber schon verblüffend. Sven Köhler ist ein wichtiger Faktor in meiner Laufbahn. Ich habe seine Arbeit immer sehr geschätzt. Dass sich in Chemnitz alles so negativ entwickelt hat und er eine so schwierige Saison erleben musste, tut mir sehr leid.“


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