CFC gewinnt Schneeschlacht gegen Köln!

Vor und während des Spiels musste der Platz vom Schnee beräumt werden.
Vor und während des Spiels musste der Platz vom Schnee beräumt werden.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Das war eine ganz schwere Geburt! Aber am Ende zählen die drei Punkte. Der CFC hat sein Heimspiel gegen Fortuna Köln mit 3:1 (0:1) gewonnen und die kleine Negativserie von zwei Niederlagen in Folge gestoppt.

Die Stimmung auf der Stadion-Baustelle an der Gellertstraße war frostig. Ein Großteil der Südkurve blieb stumm. Aus Protest gegenüber der Mannschaft, die zuletzt das Derby gegen Aue vergeigt hatte.

Bei der Schweigeminute vor dem Anpfiff für die Terror-Opfer von Paris wurde es dagegen laut.

Einige frustrierte Zuschauer skandierten "Merkel muss weg".

Zunächst jubelten die Gäste aus Köln über ihre Führung.
Zunächst jubelten die Gäste aus Köln über ihre Führung.

Trainer Karsten Heine änderte seine Startelf gegenüber der jüngsten 1:2-Heimniederlage auf drei Positionen.

Marc Endres, Philip Türpitz fehlten verletzt, Marco Kehl-Gomez aus Leistungsgründen. Für dieses Trio rückten Nils Röseler, Alexander Dartsch und Frank Löning ins Team.

Beide Mannschaften brauchten eine Viertelstunde, um sich auf die schwierigen Platzverhältnisse einzustellen. Kurz vor dem Anpfiff hatte es kräftig angefangen zu schneien. Die Rasenheizung war zwar seit Freitag in Betrieb, der schneebedeckte Platz aber extrem tief und glatt.

Beide Teams lieferten dennoch eine abwechslungsreiche Partie ab. Jamil Dem hätte den CFC in der 17. Minute in Führung bringen können. Sein 14-Meter-Schuss bereitete Fortuna-Schlussmann André Poggenborg keine Probleme.

Fünf Minuten später zog auf der Gegenseite Markus Pazurek volley ab. Nils Röseler lenkte unhaltbar ab - Köln führte 1:0!

Kurz nach der Pause schlug es im Fortuna-Kasten ein - 1:1.
Kurz nach der Pause schlug es im Fortuna-Kasten ein - 1:1.

CFC-Kapitän Anton Fink hätte kurz darauf für den schnellen Ausgleich sorgen können, doch sein Schuss aus acht Metern landete am Außennetz (26.).

Der CFC suchte trotz der schwierigen Platzverhältnisse immer wieder die spielerische Lösung, kam aber selten gefährlich vor das Tor der Gäste. Dem, Dartsch und Stefano Cincotta besaßen nach 28 Minuten eine Dreifach-Chance, auch dieses Mal war Poggenborg auf dem Posten und ließ sich nicht überwinden. So blieb es zur Pause beim 0:1.

Die zweite Halbzeit begann nach Maß: Marcel Kaffenberger schlug einen Freistoß von links in den Strafraum, Kristoffer Andersen lenkte den Ball unhaltbar zum 1:1 ins Netz (47.).

Das 2:1 (64.) erzielte der eingewechselte Tim Danneberg mit einem schönen Kopfball nach Kaffenberger-Freistoß.

Für die Entscheidung sorgte Anton Fink, der sieben Minuten vor dem Abpfiff zum 3:1-Endstand traf.

Anton Fink (Mi.) ließ sich nach dem 3:1 von Stefano Cincotta (li.) und Frank Löning (re.) feiern.
Anton Fink (Mi.) ließ sich nach dem 3:1 von Stefano Cincotta (li.) und Frank Löning (re.) feiern.

Fotos: Picture Point/Kerstin Kummer


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