Neuzugang Koch ist zuversichtlich. „Sehr viel Qualität!“

Jan Koch (r., gegen den Wolfsburger André Schürrle) will sich beim CFC durchsetzen.
Jan Koch (r., gegen den Wolfsburger André Schürrle) will sich beim CFC durchsetzen.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Nach seinem Debüt beim 2:5 in Kiel stand CFC-Neuzugang Jan Koch beim 0:0 gegen Magdeburg zwar nicht auf dem Platz, mit den ersten Wochen in Chemnitz ist der 20-Jährige dennoch zufrieden.

„Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen, es herrscht ein tolles Klima. Das war zuletzt in Tschechien anders“, sagt Koch, der bis Ende Dezember für Erstligist FK Mlada Boleslav kickte.

Im Trainingslager in der Türkei hinterließ Koch ebenso einen guten Eindruck wie beim Jubiläumsspiel gegen Wolfsburg. Lohn war ein himmelblauer Vertrag bis 2017.

„Jan hat sich bei uns stetig gesteigert. Er ist ein echter Linksfuß, kann als Innen- und Linksverteidiger spielen und fällt unter die ,U23‘-Regel“, nennt Sportdirektor Stephan Beutel einige Gründe für die Verpflichtung.

In seiner Jugend spielte Koch bei Jahn Regensburg, dem 1. FC Nürnberg und der SpVgg Greuther Fürth. Im Juli 2014 wechselte er zur SpVgg Unterhaching. „Dort verletzt ich mich leider und kam nicht wie erhofft zum Einsatz.“

Im Januar 2015 ging Koch nach Tschechien. „Ex-HSV-Profi David Jarolim ist in Mlada Boleslav Sportdirektor. Er hat mich geholt. Die erste Zeit lief es ganz gut, ich habe neun Erstligaspiele gemacht. Im Sommer kamen dann viele Neue, plötzlich war ich hintendran“, verrät Koch.

In Deutschlands 3. Liga will sich Koch nun durchsetzen. „Ich bin noch jung, will beim CFC Verantwortung übernehmen und dem Verein weiterhelfen. In der Mannschaft steckt sehr viel Qualität. Ich denke, dass mehr drin ist als der derzeitige Tabellenplatz.“

Ihm persönlich ist es dabei egal, ob er als Innen- oder Linksverteidiger eingesetzt wird. „In Tschechien habe ich auf beiden Positionen gespielt. Für mich kein Problem, mich entsprechend umzustellen.“

Foto: Frank Kruczynski


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